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Formulierungen im Arbeitszeugnis und fehlende Angaben


03.12.2006 16:00 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich habe ein Problem mit meinem Zwischenzeugnis. Ich muss erwähnen, dass ich mit meine Vorgesetzten arge Probleme hatte bzw. habe. Nun habe ich auf meine Wunsch ein Zwischenzegnis bekommen, welches sich für mich sehr merkwürdig anhört. Da mein Arbeitsverhältnis zum 31.12.2006 endet, brauche ich ja noch ein richtiges Zeungis.

Das Zeugnis lautet wir folgt:

Zuerst wird erwähnt, dass in den ersten 4 Wochen die Einarbeitung zur Sachbearbeiterin erfolgte und ab 01.02.2006 die Einarbeitung zur Assistentin. (Ich hatte mich diesbezüglich schon mal an Sie gewand. Einarbeitung fand gar nicht statt, deshalb wurde ich auch zur Assistentin "degradiert", weil es natürlich nicht gut ging mit "Hinstzten und Mach mal")

Frau XXX vefügt über solide Fachkenntnisse. Sie ist neuen Situationen gewachsen und in der Lage, komplizierte Zusammenhänge nachzuvollziehen. Sie ergreift von sich aus die Initiative und setzt sich mit Einsatzbereitschaft für unser Unternehmen ein. Ihre folgerichtige Denkweise kennzeichnet ihre sichere Urteilsfähigkeit in vertrauten Zusammenhängen.

Frau XXX ist starkem Arbeitsanfall gewachsen und arbeitet stets zuverlässig und gewissenhaft. Sie bewältigt ihren Aufgabenbereit selbstständig. Das vorläufige Zeugnis wirde erstellt, weil das befristete Arbeitsverhältnis zum 31.12.2006 enden wird.
Unterschrift...

Mir fehlt das z.B. das Verhältnis zu Vorgesetzten und Mitarbeitern. Gute Wünsche zum Abschied sind auch nicht erwähnt.

Was sagen Sie zu diesen Formulierungen? Welche Note enspricht dieses Zeugnis? Sind da verstecke Codes enthalten?

Haben Sie einen Vorschag (oder einen schriftlichen Vordruck?)in welcher Form ich mich an meine Abteilungsleitung wenden kann, um Änderungen zu fordern? Sollte ich es erst freundlich versuchen oder gleich erwähnen, dass ich mich antwaltlich beraten lassen habe? Was darf ich alles fordern?

Da dies mein erstes Arbeitszeugnis nach meiner Umschulung ist, möchte ich eins haben, mir dem ich mich auch bewerben kann.


Falls ich doch einen Anwalt benötige, können Sie mich vertreten oder muss ich mit einen Anwalt aus meiner Heimat oder einen von meinem Arbeitsort suchen? Falls es vor das Arbeitsgericht geht? (mein Job ist 300km entfernt.)

Vielen Dank schon mal für Ihre Antwort.

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Sehr geehrter Herr, sehr geehrte Dame,

auf Grundlage der geschilderten Details erlaube ich mir, Ihre Frage wie nachfolgend summarisch zu beantworten. Bitte beachten Sie, dass bedingungsgemäß eine Erstberatung geboten wird, die eine genaue und abschließende weiterführende Beratung nicht ersetzt!

Die Formulierung zu den Fachkenntnissen ist in Ordnung. Es handelt sich um eine mittlere Bewertung. Auch die Formulierung zur Initiative sind „im allgemeinen“ also durchschnittlich zu sehen. Die Eintragungen zum Arbeitsanfall lesen sich fast gut. Tatsächlich fehlen konkretere Angaben zum Fleiß und zur Sorgfalt und mehr zur Arbeitsweise (Sorgfalt etc.), zum Auftreten und Sozialverhalten. Also auf jeden Fall entspricht das Zeugnis einer 3, nicht weniger.

Ich habe keinen Vordruck zu bieten. Gemeinhin schreibt der Anwalt nicht selten das Zeugnis, das der Arbeitnehmer dann unterzeichnen lässt. Ja, freundlich sollten Sie es auf jeden Fall versuchen. Bedenken Sie auch, dass es vor allem auf das Abschlusszeugnis ankommen wird!

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung. Für eine weitere Vertretung schreiben Sie mich bitte ausschließlich über die untenstehende email an, ich rufe dann gerne zurück!

Hochachtungsvoll

Rechtsanwalt Hinrichs

rahinrichs@gmx.de
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