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Erbengemeinschaft


21.03.2006 17:02 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht



Guten Tag, sehr geehrtes RAe-Team,
der Vater meiner Kinder ist 2003 in Spanien verstorben. Er hatte auch die spanische Staatsbürgerschaft. Ein Testament existiert nicht. Aus der 1. Ehe existiert eine Tochter. Ich hatte mit dem Vater 3 Kinder. Nun wird das Vermögen des Vaters in Spanien ausgezahlt. Meine 2 Töchter, ich und die Tochter aus 1. Ehe werden nach Spanien fliegen, um das Geld nach Deutschland zu holen. Mein Sohn (20 Jahre)fliegt nicht mit, hat sich auch nie um die Angelegenheit gekümmert und hatte auch bis dato keinerlei Unkosten. Ich möchte nun das Geld meines Sohnes nicht mit nach Deutschland bringen. (Ich habe seinerzeit meine 3 Kinder vor dem Spanischen Konsulat registrieren lassen, damit sie überhaupt erbberechtigt sind. Dieses wurde vom Vater zu Lebzeiten versäumt. Diese Kosten habe ich alle alleine getragen. In Spanien ist ein Notar mit der ganzen Sache durch den dort leben Onkel eingebunden worden, da den Kinder noch ihr Anteil aus der Großelterlichen Wohnung zusteht.
Über die Familieninternen Auseinandersetzungen mit meinem Sohn ist der Notar nicht informiert. Die gesamte Summe wird dort zur Auszahlung kommen und muß von mir als Mutter quittiert werden.
Nun meine Frage: Welche Möglichkeiten habe ich als Mutter, das Geld für meinen volljährigen Sohn in Spanien bei einer Bank zu hinterlegen. Er soll zumindestens sein Geld selber dort abholen.
Für Ihre Bemühungen bedanke ich mich schon jetzt recht herzlich und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
R. Kurzenberger

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Sehr geehrte Ratsuchende,

ich bedanke mich für Ihre Anfrage, die ich wie folgt nach Ihren Angaben beantworten möchte.

Mit dem Tode des Vaters in 2003 tritt mangels Testamentes die gesetzliche Erbfolge ein. Somit entstand zu diesem Zeitpunkt nach deutschem Recht eine Erbengemeinschaft bestehend aus Ihnen als Ehefrau und den insgesamt vier Kindern.
Solange Sie als Eheleute im gesetzlichen Güterstand gelebt haben, sind Sie zu ½ an der Erbengemeinschaft beteiligt, wobei ¼ aus dem Erbrecht und ¼ aus dem Familienrecht als so genanntem „Zugewinnausgleichsabfindungsanspruch stammt.
Die übrige Hälfte der Beteiligung an der Erbengemeinschaft teilen sich die vier Kinder, so dass diese zu je 1/8 an der Erbengemeinschaft beteiligt sind.

Solange sich ein Mitglied der Erbengemeinschaft nicht zwecks Erbauseinander-setzung bei Ihnen meldet, bin ich der Meinung, dass Sie etwaiges Geld aus dem Nachlass für Ihren Sohn problemlos in Spanien anlegen können.
Sie schreiben selbst, dass wohl nach spanischem Recht unabhängig von der tatsächlichen Situation einer etwaigen Erbengemeinschaft das Geld des Nachlasses direkt an Sie als Mutter ausgezahlt wird.
Somit besteht für Sie die Möglichkeit mit dem Nachlass verteilungsmäßig zu verfügen.


Ich hoffe, Ihnen im Rahmen dieser Erstberatung auch im Hinblick auf Ihren Einsatz weitergeholfen zu haben.

Ich darf Sie bitten, von der einmaligen Rückfrage Gebrauch zu machen, um Missverständnisse bzw. Ergänzungen noch vornehmen zu können.


Mit freundlichen Grüßen
Bernd Zahn
Rechtsanwalt

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