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Auseinandersetzungsvertrag


12.12.2006 14:38 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von



In Anschluss an meine rechtskräftige Scheidung ist noch der Zugewinnausgleich offen und die Vermögensauseinandersetzung durchzuführen. Der mittels Zugewinn auszugleichende Betrag steht bereits fest, auf den Wert des Hauses habe ich mich mit meinem Exmann heute nach langem Tauziehen geeinigt.
Mein Ex will mir nun meine Haushälfte abkaufen.
Bis zum Termin einer notariellen Beurkundung wird noch einige Zeit vergehen, da mein Ex wegen eines bevorstehenden längeren geschäftlichen Auslandsaufenthalts momentan aus Zeitgründen keine Verhandlungen mit Banken führen will.

Ich möchte vermeiden, dass mein Ex den Wert des Hauses, auf den wir uns geeinigt haben, in Zweifel zieht, da ich mir von dem Betrag, den ich erhalten werde, eine Eigentumswohnung kaufen möchte und diesbezüglich bereits in konkreten Verhandlungen stehe.

Ich habe nun von einem Kollegen gehört, dass ich evtl. mittels eines Auseinandersetzungsvertrages Rechtssicherheit für mich schaffen könnte. Gleichzeitig habe ich jedoch erfahren, dass ein solcher Vertrag notariell beurkundet werden muss, wenn er Immobilien betrifft. Trifft dies auch in dem beschriebenen Fall zu oder reicht die Zusicherung meines Ex?

Falls eine Beurkundung erforderlich ist:
Reicht es für einen solchen Vertrag zunächst aus, wenn darin festgehalten wird, dass mein Ex mir meine Haushälfte abkaufen möchte und welchen Betrag er mir unter Einbeziehung des Zugewinnausgleichs dafür zahlen wird?
Wie hoch werden in etwa die Kosten der notariellen Beurkundung, wenn es sich hier um einen Betrag von rund 70.000€ handelt?


12.12.2006 | 17:43

Antwort

von


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81827 München
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Web: www.Gabriele-Koch.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung des geschilderten Sachverhalts wie folgt beantworte:

Verträge über die Übertragung von Grundstücken und Verträge über die Regelung des Zugewinnausgleichs müssen grundsätzlich notariell beurkundet werden. Das gilt auch für Vorverträge und Verpflichtungserklärungen. Die Zusicherung Ihres Ex-Mannes reicht also nicht aus.

Wenn Sie wirklich Sicherheit haben wollen, müssten Sie mit Ihrem Ex-Mann einen notariellen Vertrag abschließen, entweder doch gleich einen Vertrag über die Übertragung des Hauses (was natürlich das kostengünstigste wäre, da dann nur eine Beurkundung erforderlich ist) oder zumindest einen Vorvertrag oder eine Vereinbarung über die Abwicklung des Zugewinnausgleichs, in den ja der Wert des Hauses ebenfalls aufgenommen werden könnte.

Die Kosten für die Übertragung des halben Hauses liegen einschließlich Notargebühren und Grundbuchumschreibung bei etwa 700 € wenn Sie einen "Kaufpreis" von 70.000 € zugrunde legen.

Ich hoffe, Ihnen damit einen ersten Überblick gegeben zu haben und verweise auf die kostenfreie Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen
RAin Gabriele Koch


ANTWORT VON

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