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Wie wechsel ich meinen Anwalt, welche Kosten sind vom 'alt Anwalt' zu erwarten, wer würde mich ggf.

| 27.05.2008 12:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Thomas Bohle


Sehr geehrte Rechtsberater,
seit 01/07 habe ich eine Scheidung gegen meine Ehefrau bei einem Anwalt "meines Vertrauens" eingereicht. Die Sache schlept sich so dahin. Mein Anwalt und der Anwalt der Gegenpartei (Angeblich Staranwalt Kanzlei Klein, Berlin) führen das Scheidungsverfahren nicht so weiter wie ich mir dies vorstelle. Zwischen den Schriftwechseln meinems Anwalt/Mandant/Anwalt und der Gegenparteigehen vergehen mitunter 4-6 Monate. Der Durchschnitt Bearbeitungszeit bei Scheidungen in Berlin liegt ca. bei 12 Monaten. Sicher mag mein Fall nicht ganz einfach sein, ich erwarte jedoch wenn der Zugewinnausgleich ausgeschlossen wird eine kurzfristige Klärung innerhalb des Scheidungsverfahren zu den Frage Rente und nachehelicher Unterhalt. Da ich nicht sehe das es in der Perspektive schneller geht halte es ich von Vorteil ist den Anwalt zu wechseln. Wie mache ich dies, welche Kosten sind vom "alt Anwalt" zu erwarten, wer würde mich ggf. in Berlin vertreten ?

Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrter Ratsuchender,


die Zeitspanne zwischen den jeweiligen Schriftwechseln erscheint zwar in der Tat etwas groß; allerdings wird es dabei allein auf den Inhalt ankommen, da insbesondere die Unterhaltsfrage eine gewissenhafte Vorbereitung auch in Hinblick auf die Gesetzesänderung erfordert. Und dabei wird es wenig nutzen, dieses nun schnell durchzuführen, wenn dann später der Unterhalt wieder neu berechnet werden muss.

Aber hier sollte ein klärendes Gespräch zwischen Ihnen und Ihrem Anwalt schnell Abhilfe schaffen können.

Bedenken müssen Sie auch, dass offenbar der Versorgungsausgleich durchgeführt wird. Dieser Ausgleich bedarf aber immer der Mitwirkung des DRV bzw anderer Dritter, so dass es durchaus angehen kann, dass die Auskünfte von dort von nicht vorliegen; aber auch hierüber müsste Ihr Anwalt Ihnen sofort Auskunft erteilen können.

Ein Wechsel ich zwar möglich, wobei ich aber einen zeitlichen Vorteil so nicht sehe, da der neue Kollege sich dann einarbeiten müsste. Möglich wäre es aber, ebenso wie die Abtrennung der Folgesachen (Versorgungsausgleich und Unterhalt) und der dann zügigen Durchführung des reinen Scheidungsverfahrens.

Wie Sie selbst schon bemerkt haben, fallen dann aber weitere Kosten an, da der derzeitige Anwalt natürlich seine bisherige Tätigkeit bezahlt bekommt. Die Höhe kann so nicht genannt werden, da dieses vom sogenannten Streitwert und vom Verfahrensstand abhängig ist. Beides müsste dann noch nachgereicht werden; bitte nutzen Sie dazu die Nachfragefunktion.

Sollten Sie trotzdem den Anwalt wechseln wollen, könnte ich Ihnen gerne einen Kollegen auf dem Raum Berlin per persönlicher Email nennen.



Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

Nachfrage vom Fragesteller 27.05.2008 | 13:42

Sehr geehrter Herr Anwalt,
es ist eigentlich alles durch. Die BFA hat die Rentenansprüche berechnet, meine Einkommensverhältnisse der letzten 4 Jahre liegen seit 10/07 der Gegenpartei vor. Ich habe hier deutlich den Eindruck das beidseitig von den Anwälten "gemauert" wird. Ein uninteressanter Fall, der Streitwert ist zu gering. Der Arbeitsaufwand ist zu hoch, man hat beidseitig lukrativere Mandanten. Sie wissen sicher wovon ich rede.Ich möchte von Ihnen lediglich wissen wie lange kann dies unter der gegebenen Lage noch dauern. Von der Gegenseite kann mann meine Einkünfte noch im Zeitraum 2008 - 2011 abfragen?!

Freundlichst

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.05.2008 | 14:10

Sehr geehrter Ratsuchender,


wenn alle Auskünfte vorliegen, sollte Ihr Anwalt nun Terminsanberaumung zur mündlichen Verhandlung beantragen; je nach Arbeitsauslastung der zuständigen Abteilung des Amtsgerichtes wird es dann noch ca. 2 - 3 Monate dauern, bis dieser Termin angesetzt wird.

Hier sollten Sie daher nun Ihren Anwalt auf Terminierungsantrag drängen. Einkünfte für die Vergangenheit könnten auch später abgefragt werden.


Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwalt
Thomas Bohle

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