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Arbeitsunfähig, Urlaub, Kündigung?


| 11.01.2006 14:58 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht



Sehr geehrte Damen und Herren.

Ich bin seit 13 Monaten arbeitsunfähig und habe nun vor, zum 1. März mein Arbeitsverhältnis ordentlich zu kündigen.
Meine vertragliche Kündigungfrist beträgt 4 Wochen.

Da ich das gesamte letzte Jahr krank geschrieben war, habe ich noch einen Urlaubsanspruch von 26 Tagen. Diesen möchte ich einsetzen um die Kündigungsfrist zu überbrücken.
Das heisst, ich würde mir ab dem 1. März keine Arbeitsunfähigkeit mehr ausstellen lassen, sondern direkt im Anschluss an die AU meinen Jahresurlaub nehmen um die Zeit bis zum 31.3 zu überbrücken.
Meine Frage ist, ob das geht und ob der Arbeitgeber mir diesen Urlaub verwehren kann.
Hierzu sollte ich sagen, dass ich am 1. März in ein anderes Bundesland ziehe. Dies geschieht in Absprache und mit Zustimmung meiner Krankenkasse, die bis dato Krankengeld an mich zahlt.

Also zusammengefasst: Habe ich einen gesetzlichen Anspruch diesen Jahresurlaub im direkten Anschluss an die Arbeitsunfähikeit zu nehmen, um damit meine Kündigungsfrist zu überbrücken? Und bekomme ich den Resturlaub ausgezahlt?
Der März hat 23 Arbeitstage, ich habe noch 26 Urlaubstage aus 2005 und 4 Urlaubstage anteilsmäßig aus 2006. ( Für Jan und Febr. ) Also wären nach Abzug der Kündigungsfrist immer noch 7 Urlaubtage abzugelten!?

Hoffe auf positive Antwort. Danke

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Guten Tag,

grundsätzlich besteht gegen Ihr geplantes Vorgehen kein Bedenken. Der Urlaubsanspruch entsteht auch dann, wenn Sie das gesamte Jahr nicht gearbeitet haben. Allerdings ist eine Übertragung bis zum 31.03. des Folgejahres nicht ganz unproblematisch, da das Bundesurlaubsgesetz hier eigentlich vom Kalenderjahr ausgeht. In der Regel ist aber die Übertragung bis zum 31.03. üblich; dies ergibt sich entweder aus einem Tarifvertrag, Ihrem Arbeitsvertrag oder der betrieblichen Übung.

Voraussetzung für den Urlaubsanspruch ist dann nur, daß Sie den Urlaub auch in natura nehmen können, also tatsächlich gesundet sind. Sie können sich allerdings nicht selbst beurlauben, sondern Ihr Arbeitgeber muß den Urlaub bewilligen. Hierzu werden Sie nach Ihrer Schilderung einen Anspruch haben. Der Urlaub, der nicht mehr genommen -oder bewilligt- werden kann, ist dann abzugelten. Insoweit ist Ihre Rechnung zutreffend.

Ich hoffe, ich habe Ihnen weitergeholfen. Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Michael Weiß
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Esenser Straße 19
26603 Aurich
Tel. 04941 60 53 47
Fax 04941 60 53 48
e-mail: info@fachanwalt-aurich.de

Nachfrage vom Fragesteller 11.01.2006 | 16:46

Eine Nachfrage hätte ich noch...
Das heisst,wenn das so klappt wie ich das möchte, bekomme ich noch ein letztes Monatsgehalt von meinem Arbeitgeber, weil es sich bei den 26 Urlaubstagen um bezahlten Urlaub handelt?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 11.01.2006 | 22:02

Wenn alles so klappt, wie Sie sich das vorstellen, handelt es sich selbstverständlich um bezahlten Urlaub, den Ihr Arbeitgeber auch vergüten muß.

Freundliche Grüße
Michael Weiß

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