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Kündigung mit 4W Kündigungsfrist aber noch 24 Tagen Urlaub


| 27.11.2013 21:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Jan Wilking



Hallo Anwaltsteam,

folgende Angelegenheit:

1. Ich habe am 26.11. gekündigt und habe vertraglich eine 4 Wochen Kündigungsfrist zum Monatsende.
2. Ich habe vom AG bestätigten Urlaub vom 16.12-31.12. den ich bereits Mitte des Jahres gebucht habe.
3. Trotz dem Urlaub am Ende des Jahres hab ich noch immer 15 Tage Urlaub über (derzeit bis jetzt insgesamt noch 24 Tage Urlaub).

Meine Ansicht war, da ich noch so viel Urlaub habe müsste ich theoretisch diesen direkt abbauen und schon jetzt in den Urlaub gehen dürfen bis ich am 1.1 meine neue Stelle antreten kann. Dies verweigert mir allerdings mein AG, da er meint, dass es ein besonderer Fall ist (da ich noch so viel Urlaub habe) und hier die Sache anders aussieht. Mein Urlaub kann mir auch nicht ausgezahlt werden und ich muss bis einschließlich dem 13.12 zu Arbeit gehen.

Danke.

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Sehr geehrter Ratsuchender,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsschilderung und Ihres Einsatzes wie folgt:

Hat der Arbeitgeber den Urlaub für einen bestimmten Zeitpunkt bestätigt, so ist er hieran grundsätzlich gebunden.

Ein Widerruf des zugesagten (aber noch nicht angetretenen) Urlaubs ist nur in Ausnahmefällen zulässig, wenn dringende betrieblichen Erfordernisse vorliegen (vgl. z.B. ArbG Frankfurt/Main, 17.05.2006 - 22 Ca 4283/05; ArbG Ulm, 29.07.2004 - 1 Ca 118/03).
Aufgrund Ihrer Kündigung kann sich der Arbeitgeber möglicherweise darauf berufen, dass die Einarbeitung eines neuen Arbeitnehmers erforderlich ist. Hierfür müsste der Arbeitgeber aber konkret darlegen, weshalb diese Einarbeitung durch Sie persönlich erfolgen muss und nur im bereits genehmigten Urlaubszeitraum stattfinden kann.

Wenn der Urlaub wegen Beendigung des Arbeitsverhältnisses ganz oder teilweise nicht mehr gewährt werden kann, so ist aber in jedem Fall gemäß § 7 Absatz 4 BUrlG vom Arbeitgeber abzugelten, muss also ausgezahlt werden!


Ich hoffe, Ihnen eine erste hilfreiche Orientierung ermöglicht zu haben. Bei Unklarheiten benutzen Sie bitte die kostenfreie Nachfragefunktion.

Bedenken Sie bitte, dass ich Ihnen hier im Rahmen einer Erstberatung ohne Kenntnis aller Umstände keinen abschließenden Rat geben kann. Sofern Sie eine abschließende Beurteilung des Sachverhaltes wünschen, empfehle ich, einen Rechtsanwalt zu kontaktieren und die Sachlage mit diesem bei Einsicht in sämtliche Unterlagen konkret zu erörtern.

Mit freundlichen Grüßen
Bewertung des Fragestellers 29.11.2013 | 01:17


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