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Arbeit auf Abruf im Rahmen eines Minijobs

11.03.2021 08:31 |
Preis: 25,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Arbeitgeber und Arbeitnehmer können vereinbaren, dass der Arbeitnehmer seine Arbeitsleistung entsprechend dem Arbeitsanfall zu erbringen hat (Arbeit auf Abruf). Die Vereinbarung muss eine bestimmte Dauer der wöchentlichen und täglichen Arbeitszeit festlegen.

Guten Tag,

seit ca. vier Jahren arbeite ich im Nebenjob in einer geringfügigen Beschäftigung, die als "Arbeit auf Abruf" geregelt ist. Seit 2019 gilt laut § 12 des Teilzeit- und Befristungsgesetzes, dass eine wöchentliche sowie eine tägliche Arbeitszeit festgelegt sein muss und zwar als Mindest- oder als Höchstarbitszeit. "Wenn die Dauer der wöchentlichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, gilt eine Arbeitszeit von 20 Stunden als vereinbart. Wenn die Dauer der täglichen Arbeitszeit nicht festgelegt ist, hat der Arbeitgeber die Arbeitsleistung des Arbeitnehmers jeweils für mindestens drei aufeinander folgende Stunden in Anspruch zu nehmen." (§ 12 TzBfG) In meinem Vertrag ist betreffend die wöchentliche Arbeitszeit eine "ca.-Angabe" gemacht, im Sinne von: "Wöchentlich werden ca. xy Stunden Arbeit erbacht." Betreffend der täglichen Arbeitszeit ist keine Angabe im Vertrag festgehalten.

Meine Frage lautet nun, ob die oben zitierte Angabe somit für mich greift und der Arbeitgeber meine Arbeitsleistung - mangels vertraglicher Angabe - täglich für mindestens drei aufeinanderfolgende Stunden in Anspruch nehmen muss und entsprechend in Verzug gerät, falls er dies nicht tut oder ob der Arbeitgeber bereits durch die "ca.-Angabe" im Vertrag vor entsprechenden Ansprüchen meinerseits (die höher ausfallen würden als die gemäß meiner tatsächlich erbrachten Arbeit) geschützt?

Vielen Dank und freundliche Grüße
11.03.2021 | 09:08

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich Ihnen gerne auf Grundlage der angegebenen Informationen im Rahmen einer Erstberatung verbindlich wie folgt beantworten möchte.

Meine Frage lautet nun, ob die oben zitierte Angabe somit für mich greift und der Arbeitgeber meine Arbeitsleistung - mangels vertraglicher Angabe - täglich für mindestens drei aufeinanderfolgende Stunden in Anspruch nehmen muss und entsprechend in Verzug gerät,

Ja die Regelung greift für Sie und der Arbeitgeber gerät entsprechend in Verzug.

falls er dies nicht tut oder ob der Arbeitgeber bereits durch die "ca.-Angabe" im Vertrag vor entsprechenden Ansprüchen meinerseits (die höher ausfallen würden als die gemäß meiner tatsächlich erbrachten Arbeit) geschützt?

Nein der Arbeitgeber ist durch den Arbeitsvertrag nicht geschützt. Die gesetzliche Regelung ist bindend und darf durch eine Regelung im Arbeitsvertrag nicht umgangen werden.

Gern können Sie von Ihrem Recht zu einer kostenlosen Nachfrage Gebrauch machen. Weitergehende Fragen beantworte ich für Sie im Rahmen einer Mandatsübertragung, ebenso übernehme ich gern weitere Tätigkeiten im Rahmen eines Mandats. Eine Mandatsausführung kann auch unbeachtlich der örtlichen Entfernung erfolgen und eine Informationsweiterleitung erfolgt dann per E-Mail, Post etc.

Meine Emailadresse finden Sie, wenn Sie auf mein Profilfoto klicken.
Bitte beachten Sie, dass die Ergänzung oder Änderung des Sachverhalts zu einer vollkommen anderen rechtlichen Beurteilung führen kann.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.

Mit freundlichen Grüßen



Jan Bergmann
Rechtsanwalt


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