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Abmahnung durch Besitzentzug

23.04.2015 19:05 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Zusammenfassung: Bei einer rechtswidrigen Abmahnung hat der Arbeitnehmer das Recht, eine Gegendarstellung abzugeben. Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, die unberechtigte Abmahnung zu widerrufen und sie aus der Personalakte zu entfernen.

Ein Arbeitskollege hat einen Artikel vor ca 10 Jahren geschenkt bekommen. Den Artikel hat er in einem Raum in unserer Firma untergestellt. Nun kam er zu mir und schenkte mir den da ich den gebrauchen kann. Ich nahm ihn mit nach hause. Mein Arbeitgeber hat es die Tage gesehen und ich habe es ihnen erklärrt. Nun gab es eine Abmahnung. Es heisst wortlich " durch den Abtransport haben sie Ihrem Dienstherren widerrechtlich den Besitz daran entzogen nach Paragrafh 858 BGB". Ich sehe das natürlich anders weil dem Arbeitgeber hat er nie wirklich gehört. Ok er srand in dessen Räumen aber mein Kollege hat ihn dort unter gestellt. Er wurde ihm in den Diensträumen von einem Pächter in den Räumen übergeben. Gehört der Artikel nur weil er dort steht dem Arbeitgeber? Ist die Abmahnung gerechtfertigt?
Ggf. Würde ich eine Rechtsberatung bzw Anwalt nehmen.
23.04.2015 | 19:40

Antwort

von


(81)
Bleidenstraße 2
60311 Frankfurt
Tel: 069-348742380
Web: http://kanzlei-franz.com
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Schilderung verstehe ich so, dass Ihr Kollege jederzeit die Möglichkeit hatte, über die verschenkte Sache zu verfügen und sie aus den Räumlichkeiten zu entfernen. Ihr Arbeitgeber hatte also keinerlei Nutzungsrecht an der Sache.

Unter diesen Voraussetzungen ist die Abmahnung in der Tat rechtswidrig. Da Ihr Kollege frei über die Sache verfügen konnte, durften Sie den Gegenstand mit dessen Einverständnis vom Gelände des Arbeitgebers entfernen. Sie haben hier gewissermaßen als „verlängerter Arm" Ihres Kollegen gehandelt. Eine widerrechtliche Verletzung des Besitzes nach § 858 BGB liegt deshalb nicht vor.

Eine rechtswidrige Abmahnung müssen sie nicht dulden. Ich rate Ihnen daher, zunächst eine schriftliche Gegendarstellung bei Ihrem Arbeitgeber einzureichen. In dieser Gegendarstellung sollten Sie den Arbeitgeber zugleich ausdrücklich dazu auffordern, die Abmahnung zu widerrufen und sie aus Ihrer Personalakte zu entfernen. Falls dies keinen Erfolg haben sollte, bliebe als letzte Möglichkeit nur die Erhebung einer Klage vor dem Arbeitsgericht.


Ich hoffe sehr, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben. Bei Rückfragen oder weiterer Hilfe stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen
Christian D. Franz, Rechtsanwalt


ANTWORT VON

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