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unterhalt ab18,auch als geringverdiener


15.06.2007 14:35 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Mein Sohn aus zweiter ehe ist seit april Volljährig , lebt seit 7 Jahren beim Vater. der wieder verheiratet ist und mit der Frau noch ein Kind hat.Ich bin auch wieder verheiratet seit8 Jahren.Mein Sohn 18,geht auf eine Sportschule.Ich habe die letzten 7Jahre regelmäßig Kindesunterhalt gezahlt, obwohl ich nur monatlich 233,- euro verdiene.mit der Volljährigkeit des Sohnes habe ich die Zahlungen eingestellt.Nun verlangt er weiter Unterhalt und die ersten Kosten für seinen Anwalt.Außerdem soll ich vorlegen ,was mein jetziger Mann verdient.Er hat einen Nettolohn von ca. 1650 Euro.Muss ich weiter unterhalt leisten? Denn mein Mann hat die ganzen Jahre den Unterhalt mit ausgeglichen , da ich ja nur so wenig verdiene.Der Vater von meinen Sohn hat übrigens geerbt und sich ein Haus gekauft,und geht keiner Arbeit nach.Mir wurde die letzten 7 Jahre jeglicher Kontakt zum Kind verwehrt, nicht mal ein anruf oder ein Foto.Und die Ehefrau meines Ex , ist voll berufstätig,dann müßte ja ihr einkommen und auch die gesamte Erbschaft mit angerechnet werden.Übrigens ist mein Mann keinesfalls bereit dem Anwalt meines Sohnes seinen Verdienst zu offenbaren, denn schließlich ist er ja mein Sohn nicht unterhaltspflichtig.
15.06.2007 | 15:01

Antwort

von


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Web: www.rechtsanwalt-sommer-gf.de
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Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Diese kann ich unter Würdigung Ihres Einsatzes und Ihrer Angaben zum Sachverhalt beantworten wie folgt. Ich weise jedoch daraufhin, dass selbst geringfügige Änderungen im Sachverhalt zu einer völlig anderen rechtlichen Beurteilung führen können.

Auch ein volljähriges Kind hat Ansprüche auf Unterhalt, wenn es sich selbst nicht versorgen kann. Dies scheint in Ihrem Falle so zu sein, da ihr Sohn noch die Schule besucht.

Der Unterhaltsanspruch richtet sich gegen beide Elternteile. Diese haften anteilig gem. Ihres Verdienstes. Neben dem Verdienst ist auch weiteres Einkommen zu berücksichtigen. Hier kommen unter anderem Kapitalerträge in Betracht wie auch Vorteile eines so genannten mietfreien Wohnens.

Bei der Unterhaltsberechnung ist der Unterhaltsbedarf des Kindes festzustellen. Sodann sind die beiden Einkünfte der Elternteile zu ermitteln, sodass die Haftungsquote ermittelt werden kann. Sollte die Zahlung des so ermittelten Unterhaltsbetrages dazu führen, dass der Selbstbehalt erreicht ist, so ist nur bis zum Selbstbehalt zu zahlen bzw., falls das Einkommen unter der Selbstbehaltsgrenze liegt, gar kein Unterhalt mehr zu zahlen.

Zur Ermittlung des Unterhaltes ist grundsätzlich ein Auskunftsanspruch gegeben. Sowohl Sie als auch den Kindesvater sind verpflichtet, Auskunft zu erteilen. Einwendungen gegen den Auskunftsanspruch bestehen in der Regel nicht.

Dass ein Auskunftsanspruch gegen Ihren jetzigen Ehemann bestehen sollte, sehe ich nicht.

Da ihr Sohn anwaltlich vertretenes, rate ich an, ebenfalls einen Anwalt Ort zu beauftragen.

Ich hoffe, mit den Angaben einen Einstieg in die Lösung des Problems gegeben zu haben. Weitergehende Auskünfte sind im Rahmen dieses Forums in Ihrem Fall wohl leider nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Torsten Sommer
Rechtsanwalt

www.rechtsanwalt-sommer-gf.de



Gifhorn, den 15. Juni 2007


ANTWORT VON

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