Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.084
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

bürgschaft


| 07.08.2006 15:14 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Sascha Kugler



Sehr geehrte Rechtsanwälte,


Sparkasse S, gewährt A Anfang 2005 einen Kredit in Höhe von 20.000 €, der Anfang 2008 fällig wird. Vater V, übernimmt eine wirksame selbstschuldnerische Bürgschaft für den Kredit. Anfang 2006 starb V und wurde von seinen Söhnen A und B beerbt. Diese teilten den Nachlaß (ein Einfamilienhaus sowie Aktiendepots und Bankguthaben im Gesamtwert von über einer Million Euro) untereinander, wobei aber keiner der Beteiligten mehr an die von V für A geleistete Bürgschaft dachte.

1. Hat die S einen Anspruch gegen A und B?
2. Welche Ansprüche stehen B gegenüber A zu?

Vielen Dank!
Eingrenzung vom Fragesteller
08.08.2006 | 15:34

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrter Herr Unbekannter,

ein netter Fall;-) Gibt es wirklich diese konstruierten Uni-Fälle in der Realität? Nun gut...

In Kurzform:

A und B treten als Erben nach dem Tod des V die Gesamtrechtsnachfolge (§ 1922 BGB) an. Dies hat zur Folge, dass sie für sämtliche Rechte und Pflichten des Erblassers (Vater) einzustehen haben. Folglich auch die aus der selbstschuldnerischen Bürgschaft.

Die Sparkasse kann sich nunmehr entweder an A und/oder B wenden, diese sind als Erbengemeinschaft (§ 2032 BGB) Gesamtschuldner (§ 2058 f. BGB), so dass B gegenüber A einen Anspruch i.H.v. 10.000 € hätte, sofern sich die S ausschließlich an B gewandt hat, um Ihren Anspruch aus der selbstschuldnerischen Bürgschaft i.H.v. 20.000 € geltend zu machen.

Viel Erfolg

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler

Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.08.2006 | 13:28

Sehr geehrter Herr Kugler,

vielen Dank schonmal für Ihre Einschätzung des Sachverhalts. Eine Frage hätte ich allerdings noch. Welche Rechtsgrundlagen kämen denn für einen Anspruch des B gegenüber A in Betracht?
Da das Erbe ja bereits geteilt ist, könnte B gemäß § 2060 BGB nur für 10.000€ durch S in Anspruch genommen werden und nicht für 20.000€ wie sie geantwortet hatten, oder?

Ich danke Ihnen,

mit freundlichen Grüßen,

Frau Unbekannte

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 10.08.2006 | 14:12

Sehr geehrte Frau Unbekannte,

wie wärs, wenn ich Ihnen vorschlage mir den Sachverhalt zu mailen, dann schaue ich als ehemaliger Uni-Klausurkorrektor kurz drüber;-)

Die Adresse lautet: kontakt@ra-kugler.de

Mit freundlichen Grüßen

Sascha Kugler

Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Vielen Dank für Ihre Bemühungen! "
FRAGESTELLER 5/5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60078 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Ausführlich, verständlich und klar geschrieben. Sehr zufrieden. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Herr RA Vasel erschien mir sehr kompetent, da er auch bei angedachtem weiteren Verfahren meines Steuerberaters fundierte Bedenken, gerade paradoxerweise bezüglich eventuell sich daraus ergebender steuerlicher Nachteile, hatte ... ...
FRAGESTELLER
3,2/5,0
Ohne Paragraphenangabe, alles pi x Daumen, man hätte zb § 850d ZPO oder sowas erwähnen können, Frage wurde obendrein unvollständig beantwortet aber Alles in Allem eine kleine Übersicht, musste im Endeffekt trotzdem alles Nachschlagen ... ...
FRAGESTELLER