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Mit Bürgschaft belastetes Haus vererben

| 18.08.2011 07:55 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Ich bin alleinstehend und habe zwei Kinder. Für meine Tochter habe ich eine Bürgschaft unterschrieben, wo ich jetzt seit 2 Jahren für zahle. Dafür musste ich einen Kredit über 55000Euro aufnehmen. Da ich Besitzerin eines Hauses bin, dass nach meinem Tod an meinen Sohn gehen soll, weiß ich nicht, wie ich verfahren soll, damit meine Tochter nichts erbt. Oder werden ihre Schulden von ihrem Erbe abgezogen oder kann man im Vorfeld etwas unternehmen, dass dokumentiert wird, dass es ja ihre Schulden sind und nicht meine?

18.08.2011 | 08:25

Antwort

von


(407)
Ernst-Reuter-Allee 16
39104 Magdeburg
Tel: 0391-6223910
Web: http://kanzleifamilienrechtmagdeburg.simplesite.com
E-Mail:

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich gerne wie folgt beantworte. Dieses Forum dient dazu, Ihnen eine erste rechtliche Orientierung zu verschaffen, kann und soll keinesfalls die Beratung bei einem Kollegen vor Ort ersetzen.


Wenn Sie gewährleisten wollen, dass Ihr Sohn Ihr Haus nach Ihrem Tod in Alleineigentum erhält, sollten Sie tatsächlich Vorsorge treffen.

Ohne ein Testament Ihrerseits würde die gesetzliche Erbfolge greifen und Ihre Kinder jeweils zu 50 % Erben in Ihren Nachlass werden, also auch in das Haus.

Selbst wenn Sie durch ein Testament Ihren Sohn zum Alleinerben einsetzen, hätte Ihre Tochter noch einen Pflichtteilsanspruch in Höhe der Hälfte des Erbteils also immerhin noch 25 %.

Entweder übertragen Sie das Eigenheim noch zu Lebzeiten auf Ihren Sohn im Rahmen einer Schenkung. Dann könnte Ihre Tochter keinerlei Rechte mehr aus der Schenkung herbeiführen, wenn zwischen Schenkung und Tod 10 Jahre verstrichen sind.

Oder aber Sie vereinbaren mit Ihrer Tochter aufgrund der Übernahme der Bürgschaft einen Erb- und Pflichtteilsverzicht Ihrer Tochter zumindest in den Nachlass der Immobilie. Der Erb- und Pflichtteilsverzicht müsste aber notariell beurkundet werden, um wirksam zu sein. Ebenso haben Sie keinen Anspruch auf diese Verzichtserklärung gegenüber Ihrer Tochter, sondern diese müsste die Erklärung freiwillig abgeben.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung verschaffen, sollte etwas unklar geblieben sein, nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion des Portals.

Mit freundlichen Grüßen

Tobias Rösemeier
- Rechtsanwalt -


Rechtsanwalt Tobias Rösemeier
Fachanwalt für Familienrecht

Bewertung des Fragestellers 20.08.2011 | 08:31

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