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beleidigung

01.12.2012 17:24 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen



Es geht um ein Vorfall,der sich im Diskont passierte.Danach bekam ich es Brief von Polizeiinspektion,als Vorladung-um meine Vernehmung als Beschuldigte.Das Vorfall passierte am 20.11 und d. Brief bekam ich am 30.11(hängte am Pin wand ).
Meine erste Reaktion war Schock,danach fassungslos.
Am 20.11 war ich in diese Diskont und sich neue Angebote sehen lassen.Als erstes war ich am
Bäckerei Stand,links und recht war zu diese Zeit keine andere Kundin zu sehen.Ich wollte gerade die Krapfen nehmen aber in diese Moment höre ich das Wort,die auf Bosnische Sprache ausgesprochen ist-CETNIKUSA! Für alle alle Leute die aus BiH stammen ist dieses Wort höhste Beleidigung!Dieses Wort ist eine -schwerwiegende Wort,weil dieses
Wort hervorrufe alle schlimmste Alpträume,für alle die diese Krieg miterlebt haben und am leben raus gekommen sind.CETNIK sind diejenige Soldaten ,die im BiH GENOZID gemacht haben;alles kaputt gemacht,alles vertrieben.Da ich viele Leute die Serben sind
kannte und gute Freundschaft mit diese Leute gepflegt habe,war das immer ein Dorn der
andere gestört hat.Ich fühlte mich persönlich sehr verletzt.Ich drehte mich um und sah die Frau,die ich kannte.Die war in Begleitung,mit ein Kind(Mädchen evtl.10 Jahre).Jemand der sich anscheinend mit solche Wort spielt lässt,konnte vermuten/wissen das durch solche Wort können große Schaden Verursachen werden bzw.solche Wort konnte nur mit Absicht und gezielt gesagt werden um jemand offensichtlich tief verletzen,provozieren oder in Öffentlichkeit etwas versuchen darstellen?!Was mir erst jetzt klar geworden ist.
Das hat Sie leider geschafft!Ich konnte nicht ruhig bleiben.Ich habe zur ihr gesagt das sie eine Stahlbauerin ist.Dannach nannte mich Lesbe,da ich keine Kinder habe(mein Kinder Wunsch ist ganz gros aber es hat leider nicht geklappt)Da hat sie wieder eine schwache Punkt bei mir getroffen,hat sehr meine Intimsphäre verletzt!Und da ging los-sie konnte sich nicht mehr von mir trennen und ich nicht vor ihr!Die böse Worte sind einfach von alle beide Seiten wie "geflogen"..Sie hat teil deutsch teil Bosnisch gesprochen.Hat sie sich teatrall zum andere Leute umgedreht und auf Deutsch wollte erklären wie ich sie verfolge und sie Beleidige;zum gleichen Punkt spricht mich auf Bosnisch,mit Worte "Schlampe",
"Lesbe""Kinderlose""Zigeunerin""schizoide""Hure"...In dem Moment konnte ich nicht mehr klar denken,habe ich einfach die selbe Worte was sie zu mir sagte, zu ihr wiederholt.Das hat sie wütend gemacht und mich dreimal mit Einkaufswagen eingestoßen(wo das Öl steht).
Und zuletzt hat mich an die Kasse auch mit dem Einkaufswagen hingestössen(ich hatte keine Einkaufswagen)mit etwas laute Stimme das die alle andere hören das ich sie ganze Zeit Beleidige trotz.das sie mich immer wieder mit dem Worte angegriffen hat, und tätlich ist sie noch dazu gewordene(einstoßen mit Einkaufswagen).
Leider so ist das passiert,unter jeder Niveau, sind die böse Worte gefallen.
Was ich bereue,wenn ich wusste wie weit das geht oder wo wurde es gehen,werde ich gleich jemand der war an diese Stelle,zu diese Zeit,fragen ob kann mir als Zeuge sein.
Ein Paar hat mich gefragt, um was geht hier-ich habe nur gesagt , persönliche Angelegenheit.Ich kann das keinem Fremde so was schnell erklären, außerdem war ich zu diese Zeit mehr als schockiert.
Am Montag habe ich Einladung,soll ich ohne Verteidiger gehen?
Ich habe Angst das ich durch unbedachte Formulierung,auf Grund von große Aufregung,
mir selbst schaden konnte was oft nicht wieder gut zumachen ist.

Ich bitte sich wenn es möglich ist, eine gute schnelle tiefe Beratung,was konnte mir sehr hilfreich in solche Situation sein.Es ist sehr dringen!
Vielen Dank.




Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


1)
Die Strafbarkeit der Beleidigung ergibt sich aus § 185 StGB.

Von Beleidigung spricht man, wenn jemand durch eine Äußerung einen rechtsiwidrigen Angriff auf die Ehre eines anderen ausübt und dieser dadurch seine Mißachtung gegenüber diese Person ausübt.

Wie Sie schreiben, stellt das Wort CETNIKUSA für eine Person, die aus dem Gebiet Bosnien stammt, eine schwere Beleidigung dar. Da Sie, wie ich annehme, der Sprache mächtig sind und auch aus diesem Gebiet stammen, durften Sie das Wort auch als Beleidigung auffassen und ist auch objektiv als Beleidigung anzusehen. Von einem Vorsatz der anderen Person, Sie beleidigen zu wollen, kann ausgegangen werden. Damit liegt zunächst einmal eine Beleidigung der anderen Person gegen Sie vor.

Dadurch, dass Sie die andere Person im Gegenzug Stahlbauerin genannt haben, haben aber auch Sie sich wegen Beleidigung strafbar gemacht. Gleiches gilt hinsichtlich der wechselseitigen Beleidigungen, die im Laufe der Auseinandersetzung ausgetauscht wurden.

Liegt ein solcher Fall wechselseitiger Beleidigungen vor, greift § 199 StGB. Dieser sieht vor, dass die an der wechselseitigen Beleidigung beteiligten Personen straffrei erklärt werden. Voraussetzung ist, dass die zweite, erwiderte bleidigung auf der Stelle, also sofort erfolgte. Dies ist nach Ihrer Schilderung bei Ihnen der Fall.

Problematisch ist natürlich, dass der anderen Person die Beleidigung nicht nachgewiesen werden kann. Jedenfalls wenn es, wie Sie sagen, keine verfügbaren Zeugen gibt. Wie genau die Situation zu beurteilen ist, kann aber erst nach genauer Kenntnis der Aktenlage entschieden werden. Möglicherweise können Sie aber in etwa die Verkäuferin der Bäckerei ansprechen, ob diese eine für Sie günstige Aussage treffen kann.
Es ist jedoch auch ohne Zeugen möglich straffrei zu bleiben. Es ist nämlich so, dass es sich bei der wechselseitigen Beleidigung um begünstigende Merkmale handelt, die grundsätzlich nicht bewiesen werden müssen. Ihre Situation würde sich dennoch verbessern wenn Sie Zeugenaussagen zu Ihrem Gunsten hätten.

Anzumerken ist noch, dass das Gericht die Straffreiheit erklären kann aber nicht muss. Ob es dies tut hängt von der Beurteilung der Gesamtsituation ab. In Ihrem Fall sehe ich dies aber als wahrscheinlich an.

2)
Hinsichtlich der weiteren Vorgehensweise, sollten Sie auf eine Aussage bei der Polizei vezichten. Sie sind nicht verpflichtet als Beschuldigte bei der Polizei anzusagen. Es steht Ihnen demnach frei zu schweigen.

Sie können auch selbst Strafantrag bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft stellen. Hierfür haben Sie drei Monate ab dem 20.11. Zeit. Dies ist zwar nicht unbedingt für die Anwendung des § 199 StGB notwendig. Dies kann auch schriftlich erfolgen. auch hierbei kann es ratsam sein, sich von einem Rechtsanwalt vertreten zu lassen.

Die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts kann aber auch daher sinvoll sein, als dieser bereits im Vorfeld darauf hinwirken kann, dass das Verfahren eingestellt wird. So kann dies in etwa im Rahmen des § 154 StPO geschehen, wenn die Schuld als gering anzusehen ist.

3)
Gerne können Sie mich unter der unten E-Mail-Adresse kontaktieren, falls Sie in dieser Angelegenheit meine weitere Beauftragung wünschen. Das hier gezahlte Honorar würde hierbei angerechnet.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
André Meyer, Rechtsanwalt


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