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Beleidigung, Unterlassungserklärung ?

| 01.11.2009 07:29 |
Preis: ***,00 € |

Generelle Themen


Beantwortet von


08:46
Ich erhielt folgendes schreiben:
Als erstes würde ich mal die deutsche Rechtschreibung studieren, so eine fehlerhafte eMail ist schon gewaltig. Zeigt von Deinem Geisteszustand. Im übrigen muß ich mal Deinen politische Vergangenheit in Eurem Unrechtstaat wie Frau Gesine Schwan so treffend beschrieben hat überprüfen lassen. Du hast mich doch beschießen nach Strich und Faden, ich habe dir Deine bezahlten und bestellten Briefmarken zugesandt und Du hast bewußt kein Einschreiben gewählt, bei 80,50 € Wert sicher ungewöhnlich oder ? Denk mal darüber nach, wenn Du auch nur einen Funken von Anstand in Deinem Gehirn hast. Ich habe seit Jahren alle meine Kunden gut bedient, warum sollte ich da eine Ausnahme bei Dir machen, aber Du hast Dir ein Opfer heraus gesucht und mein Pech war, daß ich es war. Wo war da eine strafbare Handlung? Aber Du bist krank im Gehirn und das schreitet schnell voran.Soll ich Dir alle Deine krankhaften eMails mal vorlesen? Wünsche Dir ein schmerzhaftes Ende, das langsam dauern soll. Ab heute wird jede Mail von Dir wieder als Spam behandelt. Kannst Dir Deine salbungsvollen Mails schenken. Ich besuche Dich bald mal und dann wirst Du Dein Gesicht zeigen wollen und das sind dann Briefmarkensammler!! ich hoffe niemals in meinem Leben, bin 66 Jahre , jemals mehr so einem miesen Menschen zu begegnen , der Polizei als Sammler braucht, schäm Dich daß Du überhaupt auf der WELT BIST. ich glaube auf unserer schwierigen Welt gibts bestimmt noch wichtigeres. Wünsche dir alles Übel dieser Welt. Verrecken sollst Du ganz langsam.

was kann ich dagegen machen ? strafrechtlich wie zevielrechtlich ? eventuell schadenersatz ?
besten dank für die antwort
01.11.2009 | 08:08

Antwort

von


(257)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

Ohne den Hintergrund zu kennen, bin ich der Meinung, dass die Äußerungen „Du bist krank im Gehirn“, „ich wünsche Dir ein schmerzhaftes Ende, das langsam dauern soll“, „ich hoffe niemals in meinem Leben… jemals mehr so einem miesen Menschen zu begegnen..“, „ schäm´ Dich, dass Du auf der Welt bist“, „Wünsche Dir alles Übel auf der Welt. Verrecken sollst Du ganz langsam.“, den Tatbestand der Beleidigung erfüllen. Die Äußerung „ich besuche Dich bald mal,…“ könnte man im Zusammenhang mit den anderen Kundgaben als Bedrohung ansehen.

Ich rate Ihnen zunächst eine Strafanzeige bei der Polizei zu stellen. Diese muss dann unter allen in Betracht kommenden Straftatbeständen ermitteln.

Zivilrechtlich können Sie einen Schmerzensgeldanspruch geltend machen.

Einen Unterlassungsanspruch haben Sie nur, wenn Wiederholungsgefahr besteht. Dies kann ich in der vorliegenden E – Mail nicht erkennen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Nachfrage vom Fragesteller 01.11.2009 | 08:14

besten dank für die schnelle und hilfreiche beantwortung.wie hoch sollte das schmerzensgeld sein und würden sie mir dabei helfen ? besten dank.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 01.11.2009 | 08:46

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Als Schmerzensgeld hält die Rechtsprechung des Amtsgericht Borna in seinem Urteil vom 07.06.2002 beispielsweise allein für die Äußerung „Du bist krank im Gehirn“ bzw. einer ähnlichen Äußerung veröffentlicht im Internet einen Betrag von EUR 500,00 für angemessen. Diesen Betrag erachte ich vergleichsweise zu den anderen Urteilen für sehr hoch, mag aber darin begründet sein, dass die Äußerung veröffentlicht wurde. Da es sich in Ihrem Fall um mehrere Beleidigungen handelt, insbesondere um schwerwiegendere Ehrverletzungen, halte ich ein Schmerzendgeld in Höhe von EUR 1.000,00 durchaus für angemessen.

Selbstverständlich kann ich Ihnen bei der Durchsetzung des Anspruchs helfen. Dies ist aber über dieses Portal nicht möglich. Sollten Sie dies wünschen, so bitte ich Sie sich direkt unter den oben stehenden Kontaktdaten an mich zu wenden.

Ich hoffe Ihnen weitergeholfen zu haben zu können und verbleibe
mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 01.11.2009 | 08:11

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besten dank für die schnelle und hilfreiche beantwortung


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