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Welche Ansprüche hat mein Mann auf mein Haus nach der Trennung / Scheidung?


| 11.10.2006 22:01 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



seit dem 21.10.06 lebe ich in Trennung. Wir sind seit dem 12.07.05 verheiratet. Es gab immer Stress und Gewalttätigkeiten meines Mannes. Nun bin ich für eine Trennung bereit. Wir lebten seit 97 in einen Haus, Eigentümerin bin ich, da ich das Grundstück finanzierte und bis 2004 eigentlich alles, nun durch Arbeitslosigkeit nicht mehr. Wir waren auch schon mal fast ein Jahr getrennt, vor der Ehe. Es gibt immer Gewalttätigkeiten zwischen meinem Mann und meinen Söhnen, die seit Jahren miterlebten wie ihre Mutter geschlagen wurde oder Gegenstände kaputt gemacht wurden, durch meinen Nochmann. momentan bin ich erwerbsunfähig, habe kein Geld. Wie ist die Regelung. Muss jetzt einen Hartz IV Antrag stellen, da ich kein Einkommen habe. Welche Ansprüche stehen meinem Mann gegenüber dem Haus zu? er will sich nicht scheiden lassen, aber ich. Wir haben ein gemeinsames Kind, seit der trennung geht es uns super und meine Tochter pullert nicht mehr ein. Er will unbedingt wieder zu uns. Ich will das nicht mehr. Wie komme ich zu Geld? und welche Ansprüche hat mein Mann auf das Haus? Bis 2004 zahlte ich alles, wir heirateten 2005, da unsere Tochter in die Schule kam und ich eine heile Familie wünschte, ohne Erfolg

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Sehr geehrte Ratsuchende,

nach Ihrer Darstellung hat Ihr Mann im Hinblick auf das Haus keine oder nur weinige Ansprüche. Im folgenden unterstelle ich, dass Sie und Ihr mann im Güterstand der Zugewinngemeinschaft leben und Sie und Ihre Tochter das Haus noch bewohnen.

Wer im Grundbuch als Eigentümer des Hauses eingetragen ist, bleibt es auch nach der Scheidung. Da Sie das Haus in die Ehe eingebracht haben, hat Ihr Mann auch keinen Anspruch darauf, dass das Haus in den Zugewinnausgleich einfließt.

Da das Haus als Ehewohnung diente, könnte er allenfalls Wohnrechte geltend machen. Hier ist jedoch Ihr Eigentum und die Zuordnung zum Familienwohnsitz des Kindes besonders zu berücksichtigen, weshalb Sie auch insoweit nichts zu befürchten haben.

Soweit Ihr Mann ein höheres monatliches Nettoeinkommen hat als Sie, können Sie Trennungsunterhalt geltend machen. Die diesbezüglichen Einzelheiten führen hier jedoch zu weit. Zudem ist eine konkrete Einzelfallprüfung durchzuführen, die von hier nicht möglich ist.

Ihr Kind hat außerdem Anspruch auf Kindesunterhalt gegen den Vater ab dem Zeitpunkt der räumlichen Trennung. Geschuldet wird dieser jedoch erst ab ausdrücklicher Geltendmachung. Das selbe gilt für den Trennungsunterhalt. Auch hier ist eine konkrete Einzelfallprüfung durchzuführen.

Sie sollten daher keine Zeit verlieren und einen Rechtsanwalt hinzuziehen. In Anbetracht des angespannten Verhältnisses zu Ihrem Mann wird sich eine streitige Auseinandersetzung aller Wahrscheinlichkeit nach nicht vermeiden lassen.

Ich bin gern bereit, Sie bei der Durchsetzung Ihrer Ansprüche zu unterstützen. Der Schriftwechel kann Online und per Fax erfolgen. Hinsichtlich der entstehenden Kosten käme bei Vermögenslosigkeit Beratungs- und Prozesskostenhilfe in Betracht.

Bei weiterem Klärungsbedarf nutzen Sie bitte die Nachfragefunktion. Ansonsten bedanke ich mich für das mir entgegengebrachte Vertrauen und verbleibe

mit freundlichem Gruß


Wundke
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