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Weihnachtsgeld nach Kündigung

21.12.2007 21:43 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Hallo, hier mal die Fakten:
Kollege(M)Firmenzugehörigkeit 5 Jahre kündigt zum 30.11. friedlich
Ich(M) Firmenzugehörigkeit 5,5 Jahre kündigt zum 30.11.
eigentlich auch friedlich Ex-Chef ist aber beleidigt mit mir!

Beide haben bisher Weihnachtgeld bezogen. Im Arbeitsvertrag
steht die Klausel: Weihnachtsgeld ist eine freiwilligen Zahlung und darf Wiederrufen werden. Weihnachtsgeld muß bei einer Kündigung bis 31.03. des Folgejahres zurückerstattet werden.

Nun die Situation: Kollege bekommt Weihnachtsgeld ( ich gehe von der Duldung meines Ex-Chefs aus)
Ich bekomme nichts?
Ich denke das ich von Haus aus wohl keinen Anspruch auf Weihnachtsgeld habe, bin aber der Meinung das ich dann in diesem Falle im Zuge der Gleichberechtigung nicht übergangen werden dürfte!
Sehe ich das so Richtig, und wenn ja worauf könnte ich mich bei einer Konfrontation beziehen?

Sehr geehrter Fragesteller,


zunächst danke ich für das Einstellen der Frage, die ich nachfolgend gerne beantworte.

Wie Sie richtigerweise annehmen, ist es zulässig, das Weihnachtsgeld von einem fortdauernden Bestand des Arbeitsverhältnisses abhängig zu machen und damit eine künftige Betriebstreue zu belohnen.

Des Weiteren gehen Sie zutreffend davon aus, dass Ihr Arbeitgeber auch bei freiwilligen Leistungen den Gleichbehandlungsgrundsatz zu beachten hat. Dies bedeutet, dass vergleichbare Sachverhalte nicht willkürlich ungleich oder ungleiche Sachverhalte nicht willkürlich gleich behandelt werden dürfen.

Ob in Ihrem Fall nun ein Verstoß gegen den Gleichbehandlungsgrundsatz vorliegt, kann ich aufgrund Ihrer Angaben nicht abschließend beurteilen und ist abhängig von der betrieblichen Praxis Ihres Arbeitgebers.

Sollten die von der Ausschlussregelung betroffenen Arbeitnehmer in der Regel kein Weihnachtsgeld erhalten (haben) und der Fall Ihres Kollegen eine Ausnahme darstellen, so lassen sich für Sie (und die anderen betroffenen Arbeitnehmer) daraus meines Ermessens keine Rechte ableiten.

Würde dagegen von der betreffenden Regelung regelmäßig kein Gebrauch gemacht und trotz Eigenkündigung Weihnachtsgeld ausbezahlt werden, so wäre Ihre Behandlung die Ausnahme. Dann wäre das Gebot der Gleichbehandlung verletzt und Ihnen stände ebenfalls Weihnachtsgeld zu.

Bitte nutzen Sie bei Unklarheiten die kostenlose Nachfragefunktion.


Mit freundlichen Grüßen


F. Lehmann
- Rechtsanwalt -

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