Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Bewertungen
495.250
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Anspruch Weihnachtsgeld nach Kündigung

05.12.2007 20:46 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Wolfram Geyer


Sehr geehrte Damen und Herren,

Ich habe mein Arbeitsverhältnis am 27.11.2007 zum 31.12.2007 fristgerecht gekündigt. Beschäftig bin ich in einen Autohaus in Wiesbaden(Angestellter Kfz-Gewerbe).
Ich bin dort seit 01.01.2003 beschäftigt und bekam jährlich Urlaubs- und Weihnachtsgeld. In meiner Verdienstabrechnung ist das Weihnachtsgeld berücksichtigt in der üblichen Höhe. Aber gleichzeitig bekam ich eine Korrekturabrechnung, wo da unten steht Korrekturverrechnung Korrektur in 12.2007 mit Betrag X (netto Weihnachtsgeld). Als Auszahlung/Überweisung steht voller Betrag, inkl.Weihnachtsgeld. Überwiesen habe ich aber nur Betrag Auszahlung minus netto Weihnachtsgeld.
Als ich meinen Chef darauf angesprochen habe, was er da Verrechnen möchte sagte er mir, das er mir kein Weihnachtsgeld zahlen wird! In meinen Arbeitsvertrag gibt es keine Regelung zwecks Sonderzahlungen. Im Arbeitsvertrag steht Tarif gem. "des regional geltenden Manteltarifvertrag für Arbeitnehmer des Kfz-Gewerbes, geltende Lohn-/Gehalt-/Vergütung-/Endgeldtarifvertrag in der jeweils gültigen Fassung".

Würde nun gerne wissen, wie und wo ich diesen o.A. Mantelvertrag einsehen kann? Wie ist die Aussicht auf Nachzahlung bei einer Klage?

Vielen Dank für Ihre Mühe.
Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten

Sehr geehrter Ratsuchender,


grundsätzlich haben Sie einen Anspruch darauf, dass Ihnen der Arbeitgeber den im Arbeitsvertrag in Bezug genommenen Manteltarifvertrag zur Verfügung stellt.

Im Übrigen werden alle gängigen Tarifverträge bei den örtlichen Arbeitsgerichten gesammelt und können dort eingesehen werden.

Tendenziell sieht es so aus, dass in vergleichbaren Tarifverträgen ein 13. Monatsgehalt vorgesehen ist (z.T. gestaffelt nach Betriebszugehörigkeit), dieses aber zurückgezahlt werden muss, wenn der Arbeitnehmer oder Angestellte seine Kündigung vor dem Auszahlungstermin eingereicht hat.

Der Auszahlungstermin wird sich, wenn nicht eine Betriebsvereinbarung gilt, ebenfalls aus dem Tarifvertrag ergeben, wahrscheinlich entweder der 01.11. oder der 01.12. eines Jahres.


Ich hoffe, meine Antwort reicht Ihnen als erste rechtliche Orientierung. Für Rückfragen stehe ich gleichwohl gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Wolfram Geyer
Rechtsanwalt


Wir
empfehlen

Die Anwalt Flatrate

Sie müssen sich neben Ihrer Arbeit auch noch um rechtliche Fragen und Belange kümmern? Das raubt Zeit und Nerven. Für Sie haben wir die Flatrate für Rechtsberatung entwickelt.

Mehr Informationen
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 63204 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Danke für die schnelle und informative Antwort. Hat mir sehr geholfen ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
sehr schnelle und kompetente Antworten! Vielen Dank! ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
rasche und kompetente Beantwortung meiner Fragen. Genau das wollte ich. Vielen Dank. ...
FRAGESTELLER