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Versteuerung in Deutschland bei Steuerpflicht in Spanien


18.11.2007 11:21 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich beziehe mich auf den Hintergrund meiner Anfrage „Wohnsitz in Spanien - Verdienst in Deutschland“ vom 25.07.2007 und benötige nun noch einmal eine weitergehende Auskunft.

Nach Auskunft vom Juli gelte ich – ich bin mittlerweile verheiratet und meine Frau ist lediglich in Spanien gemeldet - als in Spanien ansässig und bin in Deutschland nicht mehr steuerpflichtig.

Beruflich hat mein Arbeitgeber in Spanien keine Niederlassung und plant auch nicht die Eröffnung derselben. Wie schon im vergangegen Jahr, so ist auch in 2008 ein Einsatz im europäischen Ausland (weder D noch E) absehbar.

Welche Unterlagen, Bescheinigungen müsste ich nun beschaffen, damit mein Arbeitgeber meine Einkommensteuer nicht mehr direkt in Deutschland an das Finanzamt abführen muss? Ist das überhaupt möglich?
Sollte dies nicht möglich sein - in welche Steuerklasse werde ich ab 2008 steuerlich eingestuft, wenn ich durch die Aufgabe meines Wohnsitzes nun auch keine Lohnsteuerkarte mehr habe?

Herzlichen Dank.

Zusatz: die Frage zur Steuerpflicht ist bereits im genannten Posting aus dem Juli beantwortet worden. Mit dieser Frage möchte ich wirklich nur eine Auskunft dazu, welche Unterlagen ich wann bei wem einreichen muss.
Sehr geehrter Fragesteller,

im Rahmen einer Erstberatung beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Für Arbeitnehmer, die in der Bundesrepublik Deutschland weder einen Wohnsitz noch ihren gewöhnlichen Aufenthalt haben (beschränkt einkommensteuerpflichtige
Arbeitnehmer), wird eine Lohnsteuerkarte nicht ausgestellt.
Dem Arbeitgeber ist in diesen Fällen vor Beginn des Kalenderjahres oder beim Eintritt in das Dienstverhältnis eine Bescheinigung des
Finanzamts über die für den Lohnsteuerabzug maßgebenden persönlichen Besteuerungsmerkmale vorzulegen.
Die Bescheinigung ist vom Arbeitnehmer mit diesem Vordruck über beschränkte steuerpflichtige Arbeitnehmer bei dem für den Arbeitgeber zuständigen Finanzamt (Betriebsstättenfinanzamt)
zu beantragen. Hier sollten Sie sodann auf die Steuerbefreiung nach DBA D-E hinweisen Art. 15. Maßgeblich für das Besteuerungsrecht ist, hierauf wird ausdrücklich hingewiesen, aber der Ort, wo die Tätigkeit ausgeübt wird, und nicht etwa der Ort, wo die Art verwertet wird.
Für Rückfragen stehe ich Ihnen im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion von „Frag einen Anwalt“ gerne zu Verfügung oder auch im Rahmen einer Mandatserteilung; am besten per mail: info@kanzlei-hermes.com.
Mit besten Grüßen
RA Hermes
Fachanwalt für Steuerrecht

www.kanzlei-hermes.com
Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!
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