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Unterhalt für minderjährigen Student?

| 24.11.2013 19:41 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Anja Holzapfel


Zusammenfassung: zur Unterhaltsberechnung bei einem minderjährigen Studenten mit eigener Wohnung

Hallo.

Mein Sohn ist 17 Jahre. Bisher habe ich seinen Unterhalt (360 €) an die Kindesmutter gezahlt. Wir sind geschieden und haben das gemeinsamme Sorgerecht. Für den Unterhalt hat die Kindesmutter einen Titel.
Seit kurzem studiert mein Sohn nun in einer anderen Stadt (250 KM entfernt). Ich dachte, dass sich der Unterhaltsanspruch deswegen verändert. Nämlich, dass mein Sohn einen Bedarf von 670 € hat. Dieser wird dann anteilig aus Kindergeld, Unterhalt von mir+ Unterhalt von der Kindesmutter bezahlt.
Die Kindesmutter meint jedoch, da unser Sohn seinen Hauptwohnsitz noch bei ihr hat, muss ich weiterhin den bisherigen Unterhalt zahlen. Mein Sohn wohnt jedoch in einer WG in der Stadt, in der er studiert.
Wie wird mein Unetrhalt denn nun berechnet?
Kann mein Sohn einfach den Hauptwohsitz bei seiner Mutter anmelden, obwohl er täglich in einer anderen Stadt studiert?

Vielen Dank für die Antwort.

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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:


Sie liegen mit Ihrer Einschätzung richtig: Der Unterhalt ist nur an die Mutter zu zahlen, solange das Kind in ihrem Haushalt lebt. Nach dem Auszug des Kindes leistet sie keinen Betreuungsunterhalt mehr, mit der Folge, dass auch sie sich am Barunterhalt beteiligen muss.

Die Frage, wo der Sohn ordnungsrechtlich gemeldet ist, ist für die Unterhaltsberechnung nicht maßgeblich, sondern das sind nur die tatsächlichen Umstände.

Unabhängig davon ist als Hauptwohnsitz die vorwiegend genutzte Wohnung anzumelden. Wenn Ihr Sohn also grundsätzlich an seinem Studienort wohnt und nur gelegentlich an den Wochenenden oder in den Ferien bei der Mutter ist, wäre er an sich gehalten, seinen Wohnsitz umzumelden. Voraussetzung für die Unterhaltsberechnung, so wie Sie sie skizziert haben, ist dies aber nicht.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen
Fachanwältin für Familienrecht Anja Holzapfel, Rechtsanwältin


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Bewertung des Fragestellers 25.11.2013 | 15:11

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 25.11.2013 4,8/5,0
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