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Soll ich Einspruch gegen Strafbefehl erheben?

27.09.2009 18:52 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Holger J. Haberbosch


hallo
ich habe bei Ebay DVD verkauft als Gewerbetreibender als die Sache überhand nahm stellte Ich alles ein
ZumTeil erstattete ich den Rest käufern ihr Geld zurück.

Ein Kauf hatte ich übersehen (13,98) ich bat den Käufer mir seine Bankverbindung mitzuteilen dies geschah nicht.
Also sendete Ich ihn das Geld per Post und Einschreiben
1 Tag später erhielt ich einen Brief mit einer Anzeige wegen Betrug.

Ich erklärte der Polizei alles und was ich alles an den Käufern zurückbezahlt habe unteranderen auch den Kläger.

Nun bekam ich einen Strafbefehl von 10 Tagessätzen zu je 20 Euro.

Ich möchte gerne wissen was dies für Auswirkungen ist das ein rechtskräftiges Urteil??? hat da Ich auch in der Wohlverhaltensperiode bin.????
Soll ich Einspruch einheben??

Ich schrieb den Käufer nochmals an im Juli.
Und er teilte mir mit das er meine Mails nicht lesen konnte weil er 6 Wochen im Urlaub war
zitat der Mail danke ich habe mein Geld bekommen der Rest interessiert mich nicht mehr.

Vielen Dank für eine Nachricht da ich sehr verzweifelt bin

Sehr geehrter Fragesteller,

ich möchte Ihre Frage anhand des dargestellten Sachverhaltes und des ausgelobten Einsatzes wie folgt beantworten:

1. Sofern Sie gegen den Strafbefehl keinen Einspruch einlegen, hat dieser die Wirkung einer rechtskräftigen Verurteilung.

2. Ihnen wird Betrug vorgeworfen. Hierzu müssten Sie dem Käufer vorgetäuscht haben eine Ware zu verkaufen obwohl dies nicht Ihr Plan war. Leider geben Sie nicht an, warum Sie den Kauf rückabwickeln wollten. Je nach Argumentation, bspw. Ware ging kaputt vor Versendung o.ä. sind Sie verpflichtet das Geld zurückzuerstatten.
Wenn Sie belegen können, dass Sie dies dem Käufer mitgeteilt haben und versucht haben das Geld zurückzuerstatten sehe ich dann gute Möglichkeiten erfolgreich das Einspruchsverfahren zu führen.
Zumindest könnte eine Einstellung erreicht werden. Üblicherweise sind die Chancen hierfür höher wenn Sie sich anwaltlicher Hilfe bedienen, was angesichts der geringen Strafe aber nicht wirtschaftlich erscheint, wegen der höheren Rechtsanwaltskosten.
Deswegen rate ich Ihnen, entgegen meiner üblichen Empfehlung, sich selbst zu verteidigen in dem Sie vorab bzw. spätestens in der Hauptverhandlung die dazugehörigen Belege vorlegen, dass Sie den Kauf ordentlich rückabwickeln wollten.

Nachfrage vom Fragesteller 27.09.2009 | 19:40

hallo

danke ja ein freund hat auf meine namen den online handel geführt nachdem er hin und wieder mist gemacht hat habe ich sofort das passwort geändert und ich musste mich durch die ganzen käufe und abwicklungen erstmal durchboxen.
und ich wollte die sachen nur in ordnung bringen des es waren ca pro 100 käufe von kunden.


können sie mir nun sagen ob dies konsequenzen hat wegen meines insolvenzverfahren??

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 27.09.2009 | 19:53

Sehr geehrter Fragesteller,

da die Straftat des Betruges in § 290 InsO nicht genannt ist, hätte einer rechtskräftige Verurteilung keine Auswirkung für die Restschuldbefreiung.

Mit freundlichen Grüßen

Haberbosch

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