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Schmerzensgeld nach Körperverletzung


| 12.08.2006 15:49 |
Preis: ***,00 € |

Schadensersatz


Beantwortet von

Rechtsanwalt Arnd-Martin Alpers



Heute am 12.08.2006 und etwa 3.30 Uhr in der Früh haben André (ein Freund) und ich beim Weg zur U-bahn an einem Geschlossenen Rummelstand zwei aufblasbare Gummitiere mitgenommen die am Vordach hangen. Beim weitergehen zur U-bahn kamen etwa nach 200 m zwei Junge Herren angerannt (Mitarbeiter vom Rummelstand) und einer der beiden hat nach lautem Zurufen (weiß nicht mehr genau was) ohne dass ich irgendetwas sagen oder tun konnte mir sofort beim auf mich zulaufen mir ins Gesicht geschlagen. Nach diesem Kinnhaken ging ich zu Boden und hatte bemerkt dass mir ein Stück Zahn rausgebrochen war. Nach diesem vorfall habe ich sofort die Polizei gerufen und eine Strafanzeige gegen den Täter erstattet. Momentan habe ich sehr starke schmerzen und kann auch nichts mehr Essen. Werde am Abend zum Zahnärztlichen Notdienst fahren.

Nun ist meie Frage wie hoch die Chancen auf Schmerzensgeld sind und welche Summe dabei herausspringen könnte. Ein Problem wäre da noch zu klären: Ich habe keine Rechtsschutzversicherung. Wieviel würde dieser Fall mich kosten? Würde sich das decken?

Vielen lieben Dank für Ihre Mühen

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Sehr geehrter Ratsuchende/r,

aufgrund Ihres Diebstahls durften die Mitarbeiter des Rummelstands Sie festhalten. Ein Recht, Ihnen ohne Weiteres ins Gesicht zu schlagen, ergibt sich daraus aber grds. nicht.

Daher haben Sie aufgrund Ihrer Schilderung einen Anspruch auf Schmerzensgeld als auch auf Ersatz der zahnärztlichen Behandlungskosten.

In einem Zivilverfahren gegen den "Schläger" müssten Sie allerdings beweisen (vermutlich durch Aussage Ihres Freundes), dass dieser Sie grundlos geschlagen hat. Die Gefahr besteht in derartigen Konstellationen immer, dass der Gegner Zeugen aufbietet, die z.B. aussagen könnten, dass Sie sich losreißen wollten und es dabei versehentlich zu diesem Schlag gekommen sei. Daher bietet es sich an, zunächst die Ermittlungsakte anzufordern, um dann das weitere Vorgehen zu erörtern.

Die Höhe des Schmerzensgeldes hängt unter anderem davon ab, wie schwer die Verletzung tatsächlich ist, inwiefern der Zahn ohne Weiteres "repariert" werden kann, wie aufwendig und schmerzhaft die Behandlung ist und ob sichtbare Schäden zurückbleiben und ob möglicherweise weitere Verletzungen bestehen (Kiefer etc.). Die Summe kann hier von wenigen hundert Euro bis hin zu mehreren tausend Euro schwanken.

Die Kosten eines Verfahrens müsste im Falle einer Verurteilung der Gegner erstatten. Wenn Sie selbst nicht ausreichend verdienen, haben Sie auch einen Anspruch auf Beratungshilfe und Prozesskostenhilfe. Rechtlich besteht auch die Möglichkeit, den Anspruch auf Schmerzensgeld im Strafverfahren gegen den Schädiger geltend zu machen, ohne dass ein eigenes Verfahren angestrengt werden muss. In der Praxis ist dies Verfahren allerdings aus verschiedenen Gründen meist weniger relevant.

Tatsächlich würde ich wie gesagt zunächst ein Anfordern der Ermittlungsakte empfehlen, um dann die Erfolgsaussichten einigermaßen verläßlich beurteilen zu können. Oft bietet es sich auch an, dass Strafverfahren abzuwarten, um ein Urteil dann entsprechend verwerten zu können.

Mit freundlichen Grüßen

Arnd-Martin Alpers
Rechtsanwalt

---
www.kanzlei-alpers.de
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