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Scheidung nach altem oder neuem Unterhaltsrecht?


21.02.2006 12:12 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Andreas Schwartmann



Hallo Anwältin oder Anwalt,
ich habe da mal eine Frage….

Geheiratet: 09.1994
Getrennt: 07.2004
Scheidung eingereicht: 06.2005
Keine Kinder.

Meine baldige Ex-Frau hat 1300 Euro netto als Verkäuferin in Vollzeit, ich habe 2300 Euro netto (13 x) als Informatiker und ich zahle derzeit 611 Euro Trennungsunterhalt monatlich.

Meine Anwältin sagte zu mir, dass ich nach derzeitiger Rechtslage in der Theorie einen Aufstockungsunterhalt in ähnlicher Höhe „bis an mein Lebensende“ zahlen müsste.

Vor ca. 4 Wochen kam der Bescheid der BfA, dass mein Rentenanspruch durchgerechnet ist und meine Anwältin rechnet damit, dass mein Scheidungstermin innerhalb der nächsten
6 - 10 Wochen sein wird.

Nun ist ja so, dass unsere Justizministerin eine Unterhaltsreform plant und diese durchaus noch vor der parlamentarischen Sommerpause Gesetz werden kann. Ich sehe das geplante Unterhaltsrecht als „wie für mich gemacht“ an und habe eigentlich die Hoffnung, dass ich bald gar keinen Unterhalt mehr an eine Frau zahlen muss, die ihr eigenes Geld verdient und keine Kinder von mir zu betreuen hat!

Wie mache ich es nun „am besten“?

Schnell scheiden lassen nach altem Recht, Aufstockungsunterhalt ab dem Erlass der Unterhaltsreform verweigern, verklagen lassen und den Unterhaltsanspruch nach neuem Recht neu berechnen lassen? Oder versuchen die Scheidung bis zum Sommer heraus zu zögern (wie?) und bis dahin Trennungsunterhalt zahlen und nach neuem Recht scheiden lassen?

Welches Vorgehen empfehlen Sie mir?

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Sehr geehrter Ratsuchender,


vielen Dank für Ihre Anfrage.

Da Sie bereits anwaltlich vertreten sind, ist es für die hier tätigen Anwälte berufsrechtlich unangebracht, sich in das bestehende Mandatsverhältnis einzumischen und Ihnen, insbesondere ohne Kenntnis der Akten und der bereits gestellten Anträge, einen Rat zu erteilen. Was die beste Taktik im Rahmen des Scheidungsverfahrens angeht, sollten Sie sich von Ihrer Anwältin beraten lassen, weil nur sie Ihnen sagen kann, was für Sie günstig ist. Schließlich bezahlen Sie die Kollegin genau für diese Beratung.

Davon abgesehen macht es meines Erachtens wenig Sinn, auf eine hypothetische Gesetzesänderung zu warten. Der Entwurf der Justizministerin ist bislang eben nur das: Ein Entwurf, der noch nicht vom Parlament als Gesetz beschlossen wurde und mit dem vorgeschlagenen Inhalt hoffentlich auch nie Gesetz wird.

Da das Scheidungsverfahren bereits betrieben wird, werden Sie das Verfahren im übrigen auch nicht nach Ihrer Wahl verzögern können. Auch dies sollte Ihnen Ihre Anwältin aber erklären können.

Ich hoffe, Ihnen mit meiner Antwort geholfen zu haben.

Mit freundlichen Grüßen

A. Schwartmann
Rechtsanwalt




--
Rechtsanwalt A. Schwartmann
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