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Schadenverursacher verweigert plötzlich schriftl. Stellungnahme zu Unfall


22.08.2006 12:34 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Ich habe folgendes Problem:
Als ich am 28.7.06 nach Feierabend an mein Auto kam, fand ich einen Zettel an der Scheibe vor, auf dem eine Frau S. schrieb, dass sie hinten links mein Auto beim Ausparken geschädigt habe. Auf dem Zettel befand sich noch ihre Telnr. und Unterschrift. Ich fuhr nach Hause und meldete mich umgehend bei ihr. Am Telefon gab sie zu, den Schaden verursacht zu haben und wollte erst privat abrechnen, um eine Erhöhung ihres Vers.beitrages zu vermeiden. Ich bestand aber auf eine Abrechnung durch die Versicherung, da ich schon ahnte, dass der Schaden mehr als ein paar Hundert Euro sein würde. Frau S. meinte nun, der Halter des PKWs sei ihr Vater und sie habe dessen Daten nicht parat. Nach einigem Hin und Her nannte sie mir aber das Kennzeichen und ich erhielt über die Zentrale Auskunft der AUtoversicherer die Daten und Telnr. der zuständigen Versicherung. DOrt rief ich direkt an und meldete den Schaden und erfuhr, dass Frau S. dies noch nicht getan hatte. Ich rief Frau S. an und bat sie den SChaden zu melden.

Die Versicherung nannte mir einen Schadennr. unter der, der Unfall bearbeitet wird und sagte, ich können nun ein Gutachter meiner Wahl zur Begutachtung auswählen. Dies tat ich auch. Das Gutachten liegt der Versicherung mittlerweile vor. Der Schaden beläuft sich auf rund 1200 € plus 300€ Gutachterkosten. Von der Versicherung erhielt ich ein Schreiben, das ich ausfüllen sollte über Schadenshergang, Fahrzeugdaten etc. Dies füllte ich aus und schickte es an die Versicherung.

Nachdem nun einige Tage vergangen sind, rief ich heute bei der Versicherung an und erfuhr dort, dass Frau S. noch keine schriftlichen ANgaben zum Unfallhergang gemacht hat und nun erstmal bis 30.8. in Urlaub sei. DIe Sachbearbeiterin meinte, dass die teleonfische Aussage von Frau S. nicht reiche und sOlange der Versicherung keine schriftliche Aussage von Frau S. über den Unfallhergang vorliege, könne auch kein Geld ausgezahlt bzw. Reparatur erfolgen. Ich wäre als GEschädgigte in der Beweispflicht. Leider fehlen mir Zeugen, die den Unfall beobachtet haben und durch einen Umzug ist der Zettel von Frau S., den sie mir an die SCheibe hängte, leider verschwunden. Nun meine Frage:

- Ist es richtig, dass Frau S. trotz Zettel Fahrerflucht begangen hat und ich sie deswegen auch nachträglich noch anzeigen kann?
- wie verhalte ich mich nun? übergebe ich die ganze Sache an einen Anwalt? WIe stehen die Chancen, dass ich den Schaden und das Gutachten bezahlt bekomme?
22.08.2006 | 12:52

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Frage beantworte ich unter Zugrundelegung des geschilderten Sachverhaltes wie folgt.

Grundsätzlich ist es nicht ausreichend, nach einem Unfall den Geschädifgten mittels eines Zettels über den Unfall zu informieren. Demnach ist rein tatbestandlich ein unerlaubtes Entfernen vom Unfallort gegeben. Hier bietet es sich tatsächlich an, nachträglich Strafanzeige zu erstatten, um ggf.noch vorhandene Schäden am gegnerischen Fahrzeug zu dokumentieren und ggf. in einem späteren Zivilprozess verwenden zu können.

Die Versicherung hat Recht, dass Sie als Anspruchsteller beweispflichtig dafür sind, dass deren Versicherungsnehmerin den Schaden an Ihrem Fahrzeug verursacht hat. In so weit ist es zunächst mehr als unglücklich, dass der entsprechende Zettel abhanden gekommen ist. Wenn jetzt die Gegenseite die Unfallverursachung negiert, sieht es in der Tat nicht gut für Sie aus. Hier kann dann ggf. das polizeilich ermittelte Schadensbild als Beweis herangezogen werden, so denn noch keine Beseitigung des Schadens erfolgte. Ggf. muss dann später auch noch ein Sachverständigengutachten eingeholt werden.

Es ist Ihnen dringend anzuraten, die Sache weiter anwaltlich bearbeiten zu lassen.

Mit freundlichen Grüßen


Marc N. Wandt
Rechtsanwalt


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