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Unfall mit Fahrerflucht

28.03.2013 11:59 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Zusammenfassung: Schadensregulierung nach unerlaubtem Entfernen vom Unfallort

Guten Tag,
vor zwei Tagen ist jemand abends in das Auto meiner Tochter gefahren und hat dann Fahrerflucht begangen. Der Tathergang wurde von jemandem beobachtet, der das Kennzeichen notierte und den Fall akribisch schriftlich formulierte. Er wies auch darauf hin, dass das Tatfahrzeug auch Schäden aufweist. Diese Formulierung fanden wir am nächsten Tag hinter den Scheibenwischern des Autos meiner Tochter. Leider hat der Zeuge seinen Namen nicht hinterlassen, so dass ich nicht weiß, um wen es sich handelt.

Wir haben die Polizei informiert, Anzeige erstattet und das Schreiben mit dem Kennzeichen vorgelegt. Auf Nachfrage beim zuständigen Polizeiabschnitt haben wir erfahren, dass der Halter ermittelt und aufgesucht wurde. Auch wurden an seinem Fahrzeug die erwähnten Beschädigungen gefunden, ausgemessen und fotografiert. Der Halter verweigerte allerdings die Aussage.

Ich habe nun schon mit seiner Versicherung telefoniert, die ich über den Zentralruf der Autoversicherer erfahren habe. Sie möchten einen Kostenvoranschlag und Fotos bekommen, was ich heute in die Wege leiten werde.

Nun meine Frage: Kann es sein, dass ich auf den Kosten sitzen bleibe, da ich keinen Namen des Zeugen habe und der Halter die Aussage verweigert, obwohl sein Kennzeichen nun bekannt ist und ein Schaden an seinem Auto festgestellt wurde? Ich nehme an, dass der Halter auch weiterhin an seinem Aussageverweigerungsrecht festhalten wird. Und der Schaden am Auto meiner Tochter ist beträchtlich.

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegeben Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Nach § 7 Abs. 1 StVG haftet der Halter eines Fahrzeugs für durch dieses Fahrzeug entstandene Schäden. Insofern ist es richtig, dass Sie sich an dessen Versicherung gewandt haben. Inwieweit eine eigene Haftung des Fahrers, der nicht Halter ist, in Betracht kommt, ist eine Frage des Einzelfalls.

Es ist daher unwahrscheinlich, dass Sie auf den Reparaturkosten sitzen bleiben. Die Polizei hat den Sachverhalt aufgenommen und am gegnerischen Fahrzeug zum Unfall passende Beschädigungen gefunden. Sollte der Halter weiterhin keine Angaben machen und sich der Zeuge auch nicht melden, kann durch ein Sachverständigengutachten herausgefunden werden, ob die Schäden an beiden Fahrzeugen kompatibel sind.

Sie sollten zunächst den Schaden gegenüber der gegnerischen Versicherung geltend machen und abwarten, ob diese zur Schadensregulierung bereit ist. Hier empfiehlt es sich, dies über einen Rechtsanwalt machen zu lassen, dessen Kosten von der Gegenseite erstattet werden müssen. Zudem ist zu überlegen, ob nicht ein Schadensgutachten eingeholt und nicht nur ein Kostenvoranschlag gemacht werden sollte. Ein Schadensgutachten enthält auch Angaben zu einer möglichen Wertminderung des Fahrzeugs, die ersetzt werden muss. Bei einem Gutachten werden auch regelmäßig Fotos angefertigt, die für einen eventuellen Rechtsstreit vor Gericht bedeutend sein können.

Sollte sich die Versicherung des Unfallgegners weigern, den Schaden zu ersetzen, müssten Sie Klage erheben. Spätestens dann würde auch ein entsprechendes Sachverständigengutachten eingeholt werden, das die Frage klären wird, ob die Schäden von dem Fahrzeug des dann beklagten Halters verursacht worden sind.

Abschließend weise ich Sie noch auf folgendes hin:

Diese Plattform dient lediglich zur ersten rechtlichen Orientierung und kann eine ausführliche Rechtsberatung nicht ersetzen. Es ist nur eine überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems aufgrund Ihrer Angaben zum Sachverhalt möglich. Durch Hinzufügen oder Weglassen von Angaben zum Sachverhalt kann sich eine abweichende rechtliche Bewertung ergeben.


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