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Pflichtteil; Hausverkauf; Verkehrswertgutachten oder tatsächlicher Verkaufspreis


| 09.09.2017 17:49 |
Preis: 25,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von



Ich bin zusammen mit meiner Schwester Erbe, eine weitere Schwester wurde enterbt und hat Pflichtteilsanspruch.
Sie will jetzt vom Hausverkauf den Pflichtteil vom Verkaufspreis nicht vom Verkehrswertgutachten.
- zwischen Todestag Erblasser und Erstellung Gutachten vom Gutachterausschuss des Landkreises liegen 2,5 Monate.
- Zwischen Todestag Erblasser und Verkauf liegen 6 Monate

Frage: Steht meiner Schwester der Pflichtteil vom echten Verkaufswert zu?
Und bin ich verpflichtet deren Anwalt die notarielle Verkaufsurkunde zu übergeben?



09.09.2017 | 19:19

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,



Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen wie folgt beantworten:


Steht meiner Schwester der Pflichtteil vom echten Verkaufswert zu?

Ja. Ein Gutachten ist nur eine Prognose über den Wert, der bei einer Veräußerung zu erzielen ist. Wenn der tatsächliche Verkaufspreis abweicht, ist dieser maßgeblich. Etwas anderes gilt nur, wenn der Erlös den Wert zum Zeitpunkt des Erbfalls nicht widerspiegelt, z. B. weil ein "Freundschaftspreis" vereinbart wurde oder weil vor dem Verkauf noch Investitionen erfolgt sind.

Und bin ich verpflichtet deren Anwalt die notarielle Verkaufsurkunde zu übergeben?

Sie müssen zumindest den Kaufpreis nachweisen. Das ist am einfachsten mit dem Kaufvertrag.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen.



Mit freundlichen Grüßen

Anja Holzapfel
-Rechtsanwältin-


Nachfrage vom Fragesteller 09.09.2017 | 19:44

Vielen Dank Frau Holzapfel,

ich weiß nicht ob ich es zuvor richtig verständlich ausgedrückt habe:

Es handelt sich um eine Immobilie, die vom Gutachterausschuss des Landkreises bewertet wurde.
Dieser stellte den Verkehrswert (Marktwert) nach § 194 Baugesetzbuch fest.
Der Verkaufswert übersteigt das Gutachten um ca. 5000,-, dann wäre aber auch die Maklergebühr vom pflichtteilsrelevanten Teil abzuziehen, oder?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 09.09.2017 | 19:54

Sehr geehrter Fragesteller,


gern beantworte ich Ihre Nachfrage wie folgt:


Ich habe nicht die Qualität des Gutachtens in Frage gestellt. Gleichwohl "überholt" hier die Realität die Vermutung.

Den Abzug der Maklerkosten halte ich nicht für gerechtfertigt, weil diese nicht kausal mit der Bewertung zusammenhängen.

Bewertung des Fragestellers 12.09.2017 | 05:48


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

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Stellungnahme vom Anwalt:
Die Frage wurde beantwortet und auf Nachfrage auch noch einmal erklärt. Bei der Frage der Ausführlichkeit bitte ich zu berücksichtigen, dass Sie lediglich den Mindesteinsatz gesetzt haben und damit eine detaillierte Auskunft nicht verlangen können.
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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 12.09.2017
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