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Muss Firma UmSt. gebührenfrei nachzahlen?


| 13.12.2006 17:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Beantwortet von



Ich habe ein Problem mit einer Firma.
Ich bin nebenberuflich selbstständig und bekomme von einer Firma X monatlich zum 10. eines Monats eine Abrechnung, für das was ich im Vormonat geleistet habe!

Meine Tätigkeit begann am 1.9., somit erhielt ich am 10.10.06 die erste Abrechnung.
Ohne Umsatzsteuer!
Dir Firma zahlte mir dies nicht aus, weil sie keinerlei Nachweise von mir hatte, das ich Umsatzsteuerpflichtiger Unternehmer bin!

Hier muss ich jedoch ergänzen, dass ich die Firma am 02.10., also noch vor Rechnungsstellung, schriftlich per email informiert habe, das ich umsatzsteuerpflichtig bin und habe sie gefragt, welche Unterlagen sie von mir benötigen!
Dies teilten sie mir dann auch mit!
Ich habe den entsprechenden Nachweis jedoch erst am 05.12.06 eingereicht!

Fakt ist nun aber, das mir das Unternehmen die Umsatzsteuer nicht nachzahlen möchte, da ich den Nachweis leider zu spät eingereicht hätte!
Eine Nachzahlung würde man eventuell nur vornehmen, wenn ich eine Gebühr in Höhe von 25 EURO vorab überweise! (Hier geht es nur um 15 Euro Umsatzsteuer!!! - aber ums Prinzip)

Meine Steuerberaterin meinte, diese wäre absolut nicht rechtens und ich sollte einen Anwalt hierzu einschalten, da ich sonst selber auf der UmST. sitzen bleiben würde!
Wir dürfen nicht vergessen, dass ich das Unternehmen bereits am 02.10.06 per email informiert habe, das ich umSt-pflichtig bin!

Was soll ich jetzt tun?

P.S. sollte Ihre Antwort erfolgsversprechend klingen und Sie sich der sache annehmen wollen, würde ich nach Rücksprache das Mandat Ihnen gerne übertragen!

Viele Grüße
13.12.2006 | 20:15

Antwort

von


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Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich basierend auf Ihren Angaben wie folgt beantworten möchte:

Ich gehe davon aus, daß Sie mit der Firma vereinbart haben, daß Sie die Vergütung plus Umsatzsteuer erhalten.

Wenn dies so ist und Sie nur die Vergütung, nicht aber die Umsatzsteuer erhalten haben, so sollten Sie der entsprechenden Abrechnung, die umsatzsteuerrechtlich eine Gutschrift darstellt, umgehend widersprechen und die Umsatzsteuer einfordern. Dies wäre auch im Rahmen eines gerichtlichen Mahnverfahrens möglich.

Eine Gebühr für diese Nachzahlung darf die Firma nur erheben, wenn dies vertraglich vereinbart wäre. Und selbst dann wäre die Wirksamkeit der entsprechenden Klausel eher kritisch zu sehen.

Bitte benutzen Sie bei Bedarf die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber


Nachfrage vom Fragesteller 13.12.2006 | 20:23

vielen Dank für Ihre Antwort!

In den AGB´s die ich mit Abschluss des Vertrages akzeptiert habe, sind keine Gebühren etc. vermerkt worden.
In den Agb´s geht es stattdessen nur um die Auzahlung mit UmSt, sofern ein entsprechender Nachweis vorliege.
Diesen habe ich ja erbracht! Zwar erst nach erstellter Abrechnung, aber trotzdem erbracht!
Die Firma will nunmehr eine Bearebitungsgebühr von 25 Euro haben. Dies steht nicht einmal in Relation mit der hier geforderten Mwst. (15 Euro).
Ist hier die Mandatsübertragung an einen Anwalt erforderlich? Oder könnte ich dies allein durchziehen?
Welche Gebühren fallen dann für Sie an? Und müsste die Gegenseite die gebühren letztendlich tragen?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 15.12.2006 | 00:17

Sehr geehrter Ratsuchender,

den Betrag können Sie auch grundsätzlich selbst im Rahmen eines MAhnverfahrens geltend machen. Jedoch rate ich in allen Fällen der Forderungsbeitreibung zu einer Einschaltung eines örtlichen Kollegens, da dieser dann auch die zugrundeliegende Forderung genau prüfen kann.

Bezüglich Ihrer konkreten Frage nach meinen Gebühren werde ich Ihnen eine Privatmail senden.

Mit freundlichen Grüßen,

RA R. Weber

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"antwort wurde ziemlich oberflächlich beantwortet! ich weis jetzt nicht wirklich was ich zu tun habe! außerdem wollte der anwalt sich per email bei mir melden. bis jetzt leider vergebens! unter tel.nr. auch nicht zu erreichen! "
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antwort wurde ziemlich oberflächlich beantwortet! ich weis jetzt nicht wirklich was ich zu tun habe! außerdem wollte der anwalt sich per email bei mir melden. bis jetzt leider vergebens! unter tel.nr. auch nicht zu erreichen!


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