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Krankenversicherung ja oder nein wenn selbstständig


13.12.2004 20:59 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Hallo.Ich ärgere mich schon seit längerer Zeit über einen Mitbewerber meiner Branche.Da es mir selber nicht leicht fällt in der derzeitigen Konsumflaute Krankenversicherungsbeiträge zu bezahlen die natürlich von Jahr zu Jahr teilweise immer höher steigen, ich dies allerdings durch größere Entbehrungen immer wieder geschafft habe, würde mich einmal folgendes interessieren.Mein Mitbewerber hat seit Jahren überhaupt keine Krankenversicherung und zahlt kleinere Arztgänge aus eigener Tasche.Bei 2 größeren Eingriffen kam dann regelmäßig auf vorherigen Antrag das Sozialamt für die Kosten auf.Es würde sich um kein unsoziales Schema handeln,da er ja sein Gewerbe auch abmelden könnte und dann den Ämtern völlig zur Last fallen würde.Da er nicht vermögend ist und auch niemand für ihn aufkommen müßte(Kinder,Eltern u.s.w.),bliebe dem Amt wohl auch nichts anderes übrig als zahlen zu müssen(oder halt der Rat auf Beenden des Gewerbes mit allerdings dann allen weiteren anfallenden Kosten für das Amt),denn ärztliche Hilfe soll laut Grundgesetz Niemandem verwehrt werden dürfen.Ich frage mich nun wirklich,ist dies alles tatsächlich so einfach wenn man monatlich mit Plus/Minus 0 wirtschaftet und kein Vermögen hat oder erbt??? Kann man hier doch nicht vielleicht wegen unsozialem Verhaltens in Verantwortung genommen werden?? Und was passiert eigentlich,wenn ich den ärztlichen Eingriff nicht vorher beim Amt beantragen kann,z.B.bei einem unvorhersehbarem Ereignis,wie z.B.Beinbruch,Blinddarm,Schlaganfall u.s.w.?? Danke für Ihre Beantwortung.

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Sehr geehrter Anfragender,

ob die Führung des Gewerbes unter diesen Umständen zulässig ist, kann mit diesen Informationen nicht abschließend beurteilt werden.

Ich möchte hierzu beispielhaft darauf hinweisen, dass einem Arzt oder einem Rechtsanwalt die Zulassung entzogen werden kann bzw. muss, wenn dieser in Vermögensverfall gerät. Dies wird man wohl annehmen müssen, wenn sich der Betreffende nicht einmal mehr eine Krankenversicherung leisten kann.

Sofern jedoch in Ihrem Gewerbe eine derartige strenge behördliche Kontrolle nicht besteht, gibt es keinen zwingenden Grund, sich zu versichern.

Sie müssen dann nur mit dem Risiko leben, im Krankheitsfall die Rechnung selbst tragen zu müssen bzw. sich zu bemühen, die Kosten vom Sozialamt zu erhalten. Ob das Sozialamt dann zahlt und ob Sie die Sozialhilfeleistung ggf. "nur" Darlehensweise erhalten, müsste dann geklärt werden.

Letztlich ist dies eine Frage (a) des Berufsrechtes -siehe oben- (b) der wirtschaftlichen Notwendigkeiten und (c) des privaten Sicherheitsbedürfnisses.

Ich hoffe, damit Ihre Fragen beantwortet zu haben.

Mit freundlichen Grüßen
Kai Breuning
- Rechtsanwalt -
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