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Kindergeldbezug - wie nun weiterverfahren und wer ist zuständig?

| 26.08.2011 00:19 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Marlies Zerban


Kindergeldbezug - wie nun weiterverfahren und wer ist zuständig?



Text:

Hallo ich bin 21 Jahre alt und war die ganzen letzen 3 Jahre in einem Ausbildungsverhältnis. Kindergeldkasse war die Familenkasse Cottbus. Das Kindergeld haben bisher meine Eltern erhalten. Nun hatte ich am 16.08.2011 und habe die Prüfung leider nicht bestanden. Bin nun seitdem 22.08. in Mainz Rheinlandpfalz gemeldet und auch dort arbeitslos gemeldet. Eine Berechnung dauert jedoch noch ein paar Wochen. Da ich die Ausbildung nicht geschafft habe aber nach einem Betrieb suche, der mich die nächsten 6 Monate beschäftigt bis zur erneuten Prüfung steht mir laut Arbeitsamt auch während der Arbeitslosigkeit Kindergeldbezug zu.
Nun stellen sich für mich folgende Fragen :

1. Zu meinen Eltern habe ich keinen guten Kontakt mehr, habe schon vorher in einer eigenen Wohnung gewohnt. Meine Eltern sind derzeit noch bezugsberechtigt. Muss ich der Kindergeldkasse mitteilen, dass ich die Prüfung nicht geschafft habe und einen Neuantrag stellen oder kann der alte Antrag weiterlaufen?

2. Wie erreiche ich, dass meine Eltern das Kindergeld nicht mehr erhalten sondern ich? Die Kindergeldkasse Cottbus hat mir mitgeteilt, dass meine Eltern einen Abzweigantrag zustimmen müssten. Ich habe jedoch kaum Kontakt mehr zu Ihnen und wohne nun auch in einem eigenen Haushalt mit meinem Freund in Mainz. Ich will aber mein Kindergeld auf mein Konto haben.

3. Welche Familenkasse ist nun für mich zuständig? Die am Wohnort meiner Eltern(Cottbus) oder die an meinem Wohnort (zuständig Bad Kreuznach).

Wichtig ist es mir das von Ihnen erläutert wird, wie ich das Geld auf mein eigenes Konto bekomme, da meine Eltern mir das nicht weiterüberweisen würden.

Ich habe hier schon sehr viele Fälle auf 123recht eingestellt und stets pünktlich bezahlt. Hier kann ich aufgrund meiner jetzigen Situation nur 28 Euro ausloben.

Können die 28 Euro auf eine Vertretung angerechnet werden?

-- Einsatz geändert am 26.08.2011 00:28:21

Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Fragen im Rahmen einer Erstberatung unter Berücksichtigung Ihres Einsatzes und den Vorgaben dieser Plattform.

Sie stellen bei der bisher zuständigen Familienkasse einen Antrag auf Abzweigung, das Formular V-Kg11e finden Sie im Internet. Die Familienkasse prüft die Voraussetzungen, insbesondere, ob Sie das Kindergeld als Unterhalt von den Eltern bekommen.

Die Eltern müssen hierzu nicht zustimmen, sie werden aber auf jeden Fall beide angehört, ob Ihre Angaben zutreffen.

Ich kann Sie gerne vertreten, sollte es hier im Antragsverfahren Probleme geben,

mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

Nachfrage vom Fragesteller 26.08.2011 | 10:34

Hallo,

leider bin ich mit Ihrer kurzen Antwort nicht zufrieden, für die ich nun 32 Euro bezahle. Das ich einen Abzweigungsantrag stellen kann, dass ist mir bewusst. Das wenn es Probleme gibt, ich einen Anwalt hinzuziehen kann ist mir auch bewusst. Deshalb hätte ich gerne meine Fragen, wie ich Sie oben formuliert habe beantwortet. Eine ausführliche Darstellung hätte schon stattfinden können.

Sind Ihre 30 Euro anrechenbar auf eine Vertretung? Sie würde zunächst unter Beratungshilfe laufen? Da ich auch aus Mainz komme, könnte man dies koodinieren

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 26.08.2011 | 11:23

Sehr geehrter Fragesteller,

ich nehme hier gerne weiter Stellung. Ich hatte bereits die wesentlichem Fragen beantwortet, es bleibt noch der Hinweis, dass Sie selbstverständlich dort bei der zuständigen Familienkasse die neue Übergangssituation darlegen und den verlängerten Ausbildungszeitraum erklären. Der alte Antrag der Eltern läuft dann weiter mit dem Änderungsantrag auf Abzweigung.

Sie sollten den Antrag als eilbedürftig erklären. Alles weitere ergibt sich dann erst, wenn Sie den Antrag ausgefüllt haben, das ist jedoch nicht Gegenstand Ihrer Frage gewesen. Sie können mich gerne kurz anrufen, wenn Sie dabei Probleme haben.
Sofern das Kindergeld vorläufig an die Eltern weitergezahlt wird, erhalten Sie diese Beträge nur über einen Unterhaltstitel, aber nicht von der Kindergeldkasse.

Damit sind alle Ihre Eingangsfragen beantwortet.

Mit freundlichen Grüßen

Marlies Zerban
Rechtsanwältin
Steuerberaterin

Bewertung des Fragestellers 22.09.2011 | 01:09

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Stellungnahme vom Anwalt:
FRAGESTELLER 22.09.2011 3,6/5,0
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