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Kindergeld zur Hälfte an volljähriges Kind geschiedener Eltern auszahlen?

| 18.07.2014 17:28 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Guten Tag,

seit Februar 2008 bin ich geschieden. Unsere 19-jährige Tochter (geb. 30.04.1995) ist derzeit Studentin und lebt seit der Trennung bei ihrem Vater. Von mir erhält sie Barunterhalt, von ihrem Vater Betreuungsunterhalt.

Das Kindergeld wird zu 100% (184,00 Euro) an meinen Ex-Mann ausgewiesen. Ich bin der Meinung, dass meiner Tochter unter den gegebenen Umständen davon mindestens 50% (92,00 Euro) zur Deckung ihres Barbedarfes zustehen. Ist mein Ex-Mann verpflichtet, die Hälfte des Kindergeldes an meine Tochter auszahlen? Wenn ja: WER kann dieses Recht einfordern? Meine (volljährige) Tochter selber oder ich, da die Hälfte des Kindergeldes ja auch als Teil meiner Unterhaltsleistungen angerechnet wird. Ist es möglich, eine Ausweisung an meine Tochter direkt bei der Familienkasse zu beantragen? Darüber hinaus stelle ich mir die Frage, ob diese Forderung (sofern sie berechtigt ist) auch rückwirkend - z.B. bis zum 18. Geburtstag - gestellt werden kann.

Ich freue mich sehr über eine Auskunft zur aktuellen Rechtsgrundlage sowie über Ihre Empfehlung zu diesem Sachverhalt. Besten Dank im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte Ratsuchende,

offensichtlich irren Sie sich gleich mehrfach über die geltende Rechtslage. Ich kann nur dringend empfehlen, einen Anwalt hinzuzuziehen und diesem die Vertretung Ihrer Interessen zu übertragen.

Erstens: Ab Volljährigkeit des Kindes sind beide Eltern barunterhaltspflichtig, also auch der Elternteil, bei dem das Kind lebt. Es ist eine Neuberechnung der Unterhaltspflicht beider Eltern durchzuführen und ggf. bestehende Titel sind abzuändern.

Zweitens: Das Kindergeld steht mit Volljährigkeit insgesamt dem Kind zu. Es muss sich dieses jedoch auf seinen Unterhaltsanspruch anrechnen lassen.

Drittens: Die Tochter muss hinsichtlich Ihres Anspruches auf Auszahlung des Kindergeldes selbst tätig werden. Sie ist volljährig, die elterliche Sorge besteht nicht mehr.

Viertens: Nachforderungsansprüche für die Vergangenheit sehe ich leider nicht.

Mit freundlichen Grüßen

Wundke
Rechtsanwalt

Bewertung des Fragestellers 21.07.2014 | 18:43

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