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Kann ein Elternteil über das Besuchsrecht bestimmen?


07.10.2006 19:24 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Guten Tag, folgendes: ich lebe mit jetzigen Frau seit 2003 zusammen. Wir haben uns beide 2003 von unseren damaligen Parntern scheiden lassen und haben 2005 geheiratet. Meine Frau hat aus ihrer Ehe einen 16 jährigen Behinderten Sohn der im Rollstuhl sitzt.Er ist Nierenkrank und wird nachts an einem mobilen Dyalysegerät angeschlossen. Es wurden beiden Elternteilen das gemeinsame Sorgerecht zugesprochen und vereinbart das der Sohn bei seinem Vater wohnt. Seit ca. 8 Wochen also nach den Sommerferien lebt er jetzt in einem Internat für behinderte, wo er zur Schule geht und auch später eine Ausbildung und den Führeschein machen kann.
Bis zu dieser Zeit hat die neue Lebensgefährtin des Exmannes meiner Frau sich um den Jungen gekümmert und dafür wurde sie entlohnt. Nun sagt sie das sie das nicht mehr kann.Der Vater möchte nun, das der Sohn von nunab jede Ferien zu uns kommt. Wir wohnen im 4ten Stock ohne Aufzug.Praktisch müsten wir den Jungen im Rollstuhl bis in den 4ten Stock hochtragen. Die Wohnung ist in keiner Weise behindertengerecht eingerichtet, man müste den Jungen wenn er auf die Toilette müste aus seinem Rollstuhl heben und auf die Toilette tragen. Wir sind beide nicht mehr richtig gesund, ich(49Jahre)haben drei Bandscheibenvorfälle und darf nicht mehr schwer heben, meine Frau (45) hat auch einen Bandscheibenvorfäll und eine kranke Schulter an der sie erst vor kurzem operiert wurde.Auch sie darf nicht schwer heben.
Nun unsere Frage: ist es so einfach das der Vater einfach bestimmen kann Wann der Junge in allen Ferien zu uns kommt.Wir wohnen in Niedersachsen, er in Baden-Würhtenberg.Es kommt dazu das wir beide voll Berufstätig sind,und unser Arbeitgeber feste Werksferien hat. Der Vater des Jungen ist der meinung, das es allein das Problem der Mutter wäre, wie sie damit zurecht kommt, er ist auch der Meinung wir sollten uns dann eine Hilfe nehmen.Würde zum Beispiel die Pflegeversicherung dafür aufkommen? Ist das so einfach und was für rechtliche Schritte könnte man dagegen Unternehmen?
Vielen dank für eine Antwort!!
07.10.2006 | 20:07

Antwort

von


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Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

herzlichen Dank für Ihre Online-Anfrage. Ich hoffe, zu einer schnellen Klärung Ihres Falles beitragen zu können. Zur Lösung:

Im Rahmen dieser Anfrage kann ich Ihnen abschließend keine Wege aufzeigen, welche Hilfsmöglichkeiten Ihnen seitens der Pflegeversicherung zustehen. Soweit im Rahmen der vorhandenen Pflegestufen noch Reserven verbleiben, gut. Allerdings sehe ich grds. keinerlei Möglichkeiten insoweit Hilfe für die mangelnde Rollstuhlgeeignetheit zu beanspruchen. Zumal Ihnen zumutbar wäre, eine ebenerdige Wohnung anzumieten. Dies vorab.

Umgangsrechtlich ist es natürlich so, dass das Kind, nicht der Vater, einen Anspruch auf Umgang hat. Allerdings ist dieser regelmäßig aufgrund der Materie nicht justiziabel. Mit anderen Worten: Sie können nicht zu dem Umgang gezwungen werden. Allerdings könnte eine ablehnende Haltung durchaus Konsequenzen für das bestehende gemeinsame Sorgerecht haben, beachten Sie dies bitte. Grds. ist es bei Ausübung des Sorgerechts allerdings Sache des Umgangsberechtigten, für die Kosten des Umgangs aufzukommen. Verdeutlichen Sie dies dem Kindesvater und finden Sie eine gemeinsame Lösung – im Interesse des Kindes. Im Zweifel müssten sonst Rechtstreite geführt werden um die zutreffende Ausübung des Umgangsrechts!

Für Rückfragen stehe ich natürlich im Rahmen der kostenlosen Nachfragemöglichkeit gerne zur Verfügung. Ist eine weitere, dringend zu empfehlende Vertretung gewünscht, kontaktieren Sie mich einfach über die untenstehende E-Mail!


Mit freundlichen Grüßen
RA Hellmann


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Die vorstehende summarische Lösung ist beschränkt durch die von Ihnen gegebenen Informationen. Außerdem wird, wie die Plattform-Bedingungen es vorsehen, nur ein erster Überblick geboten. Außerdem ist der Umfang der Antwort auch abhängig von der Höhe des gebotenen Honorars. Daher kann diese Beratung das umfassende, verbindliche und abschließende Beratungsgespräch durch den Rechtsanwalt Ihres Vertrauens keineswegs ersetzen. Bitte beachten Sie dies!


Rechtsanwalt Hans-Christoph Hellmann

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