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Kann man das Besuchsrecht ändern?


| 11.04.2007 08:15 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle



meine tochter ist geschieden und hat zwie kinder 5 u. 4 jahre.mein exschwiegersohn hat besuchsrecht im 14 tägigem wechsel den er sporadisch wahr nimmt. und wenn er die kinder holt kümmert er sich nicht um sie sondern bringt sie teilweise zu seinen eltern.wochenlang lässt er sich nicht sehen , und steht dann aufeinmal vor der tür meiner tochter und verlangt die kinder,dann sagt er er bringt sie abends zurück ,doch er behällt sie dann doch eine woche (weil ferien sind ) bei sich,obwohl die kinder garnicht zu ihm wollen ,müssen sie mit.mit seinen unterhaltszahlungen kommt er auch nicht nach ,mal zahlt er , mal nicht , muss meine tochter ihm die kinder mitgeben?????????kann man das umgansrecht abändern.über eine antwort wäre ich dankbar

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Sehr geehrte Ratsuchende,

natürlich ist der Kindesvater gehalten, die vereinbarten Besuchtszeiten einzuhalten.

Eigenmächtige Verlängerung der vereinbarten Zeiten muss Ihre Tochter nicht hinnehmen. Das ist auch losgelöst davon, ob gerade Ferien sind. Gibt es keine gesonderte Regelung, muss der Vater die Kinder rechtzeitig zurückbringen. Die Kindesmutter kann in einem solchen Fall die Kinder auch abholen.

Ob hingegen ein vollständiger Ausschluss des Umgangsrechts gerechtfertigt ist, vermag ich ohne Kenntniss der näheren Umstände abschließend nicht zu beurteilen. Denn ein Ausschluss kommt nur dann in Betracht, wenn das Kindeswohl - und nur darauf kommt es an- nachhaltig durch den Umgang gefährtdet ist.

Dafür reicht zunächst die pauschale Darlegung, die Kinder möchten nicht mit, nicht aus. Es müssten im Falle der Abänderung gewichtige Gründe vorgetragen werden, dass das Kindeswohl gefährdet ist. In diesem Zusammenhang könnte man auch darauf hinweisen, dass die Kinder bei den Großeltern sind und nicht beim Vater. Erforderlich ist aber nach wie vor die Gefährdung des Kindeswohls.

Auch die Tatsache, dass der Unterhalt nicht gezahlt wird, ist hier nicht von Belang. Insoweit sollte Ihre Tochter über den Unterhalt einen Titel erwirken und die Zwangsvollstreckung betreiben.

Ich schlage vor, dass Ihre Tochter das Jugendamt an ihrem Wohnort aufsucht und dort die Sache noch einmal gemeinsam mit dem Kindesvater geklärt wird. Deutlich gemacht werden muss diesem, dass er die Vereinbarungen zum Wohle der Kinder einzuhalten hat. Wichtig wird auch sein, dass er die Kinder betreut und nicht die Großeltern. Deutlich gemacht werden muss ihm auch, dass im Falle einer Vereinbarung Besuche nur in diesen Zeiten stattfinden. Kommt er außerhalb dieser Zeiten, ohne vorherige Abstimmung mit der Mutter, muss die Mutter die Kinder auch nicht mitgeben.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle



Nachfrage vom Fragesteller 13.04.2007 | 09:34

sehr geehrte Frau True-Bohle,vielen dank für die antwort,noch eine Frage hätte ich, als meine Tochter kürzlich in ausralien war und ich die Kinder betreut hat er in abwesenheit versucht das alleinige Sorgerecht zu bekommen ,ist ihm nicht gelungen,wenn er die Kinder zu besuch hat macht er die Familie seitens der Mutter und die Mutter selbst immer schlecht,er versucht ständig die Kinder zu beeinflussen. ausserdem sind die Kinder entweder bei seinen Eltern oder sie sind bei seiner Lebensgefährtin die selber 5 Kinder hat , darunter ein wenige Wochen alter Säugling.. Ich denke wenn er sich die Kinder in den Ferien holt dann musser auch zu hause sein oder sehe ich das falch ? Kann man eine abänderung des Besuchsrechts anstreben,es sind in der Vergangenheit so viele negative Dinge vom Kindervater gekommen.Vielen Dank im voraus

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 13.04.2007 | 10:22

Sehr geehrte Ratsuchende,

wenn die Kindesmutter nachweisen kann, dass die Beeinflussungen 1. stattfinden und 2. dieses zu einer Gefährdung des Kindeswohles führt, kann eine Abänderung beantragt werden.

Ich möchte aber nochmals deutlich machen, dass dieser Antrag sehr gut begründet werden muss. Wichtig und entscheidend ist das Kindeswohl.

Die Kindesmutter sollte daher entweder das Jugendamt aufsuchen oder auch einen Kollegen oder eine Kollegin, gerne auch einen der hier teilnehmenden Rechtsanwälte. Nur ein sehr ausführliches Gespräch kann erst Klarheit bringen, wie der Antrag zu begründen ist.

Ich wünsche Ihnen, der Kindesmutter und den Kindern alles Gute.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle

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