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Inkasso Kabel Deutschland

27.06.2009 18:40 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,
im Jahr 2005 erhielt ich eine Rechnung von Kabel Deutschland und sie haben versucht mir geld von meinem Konto abzuziehen was leider nicht ging. Ich hatte damals nur sehr wenig Geld und konnte mein Konto leider nicht gedeckt halten. Ich bin 2005 umgezogen und jetzt nach 4 Jahren erhalte ich plötzlich eine Rechnung vom Inkasso-Büro. Nun meine Frage:
Ist das jetzt nicht schon verjährt und hätten sie mir nicht erstmal eine Mahnung schicken müssen?
Mit freundlichem Gruß

27.06.2009 | 19:37

Antwort

von


(513)
Groner Landstr. 59
37081 Göttingen
Tel: 05513097470
Web: http://www.Kanzlei-Lars-Liedtke.de
E-Mail:

Sehr geehrte Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anfrage. Zunächst möchte ich darauf hinweisen, dass dieses Forum lediglich die Funktion hat, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage zu geben. Eine persönliche Beratung/Vertretung kann und soll hierdurch nicht ersetzt werden. Hinzufügen oder Weglassen wesentlicher Tatsachen kann zu einer anderen Beurteilung des Falles führen. Unter Berücksichtigung Ihrer Sachverhaltsangaben und des von Ihnen gebotenen Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Eine Mahnung ist nicht erforderlich.

Es gilt die allgemeine zivilrechtliche Verjährung. Diese beträgt gem. § 195 BGB drei jahre. Die Verjährungsfrist beginnt gem. § 199 I BGB mit dem Ende des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger hiervon Kenntnis erlangt hat.

Bei einem Anspruch aus dem Jahre 2005 ist daher Ende Ende 2008 Verjährung eingetreten, solange die Verjährungsfrist nicht zwischenzeitlich gehemmt war. Dies ist beispielsweise dann der Fall, wenn die Parteien sich über die Wirksamkeit der Forderung streiten. Ihr Sachverhalt lässt daher nicht auf eine Hemmung schließen.

Sie sollten daher von einer Verjährung ausgehen und das Schreiben des Inkassounternehmens ignorieren.

Sollte die Forderung jedoch gerichtlich gegen Sie geltend gemacht werden, müssen Sie sich gleichwohl verteidigen. Denn die Verjährung ist eine Einrede, die im Prozess somit geltend gemacht werden muss. Sollten Sie sich nicht verteidigen, würden Sie das Verfahren durch Versäumnisurteil verlieren, aus dem der Gegner dann die Zwangsvollstreckung betreiben könnte.

Sollten Sie im Fortgang der Angelegenheit einen Rechtsanwalt beauftragen wollen, können Sie sich gern an mich wenden. Ich hoffe, Ihnen einen ersten Überblick über die Rechtslage gegeben zu haben.



Rechtsanwalt Lars Liedtke

ANTWORT VON

(513)

Groner Landstr. 59
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