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Vertrag Kabel Deutschland

| 21.10.2014 19:58 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sylvia True-Bohle


Sehr geehrte Damen und Herren,
es handelt sich um einen Vertrag mit Kabel Deutschland, der in den 90er Jahren
abgeschlossen wurde. Zu dieser Zeit lebte ich mit meinem Ehemann in einer ge-
meinsamen Wohnung zusammen und habe diesen Vertrag abgeschlossen und auch
die Gebühren bezahlt. Nach unserer Trennung und meinem Auszug in eine andere
Wohnung hat mein Ex-Ehemann für den gleichen Anschluss in der alten Wohnung die Gebühren bis heute weitergezahlt.

Anfang dieses Jahres bekam ich einen Anruf von Kabel Deutschland mit der Forderung,
meine Kabelgebühren weiter zu bezahlen, da die Verträge personenbezogen sind
und noch keine Kündigung meinerseits erfolgt wäre. Da ich dazu natürlich nicht bereit
war, musste mein Ex-Ehemann einen neuen Vertrag abschließen und ich habe meinen
Vertrag gekündigt. Da jedoch zwischen dem Abschließen des neuen Vertrages und
der Kündigung meines alten Vertrages zwei Monate vergingen, wurde in dieser Zeit
die Gebühr von Kabel Deutschland meinem Ex-Ehemann 2 x belastet - die dieser natürlich
sofort wieder zurückgebucht hat. Danach bekam ich Post von einem Inkassobüro mit
einer Forderung über 153,21 Euro inkl. 70,20 Euro Inkassogebühren. Nach mehreren erfolglosen Telefonaten und E-Mails - u.a. wurde mir von dem Inkassobüro angeboten,
einen Regulierungsvorschlag für den Ausgleich der Forderung zu machen - bekam ich
nun einen Mahnbescheid vom Amtsgericht geschickt.

Da die Methoden von Kabel Deutschland ja hinlänglich bekannt sind, gehe ich davon aus,
dass dieser Mahnbescheid keine rechtliche Grundlage hat. Um aber ganz sicher zu gehen
ist meine Frage: Wie soll ich mich jetzt verhalten? Kann ich diesen Mahnbescheid verweigern ohne rechtliche und finanzielle Folgen für mich?

Im voraus vielen Dank!

Sehr geehrte Ratsuchende,

Sie haben das Geschäftsgebahren schon zutreffend erkannt.

Gleichwohl ist der Ausgang eines Verfahrens nie 100%ig vorauszusehen. Daher wird kein seriöser Anwalt Ihnen eine Aussage dahingehend treffen können, dass so ein Verfahren ohne rechtliche und finanzielle Folgen für Sie ausgehen wird.

Immerhin wurde der Kabelanschluss diese zwei Monate benutzt und - so verstehe ich Sie - nicht gezahlt. Ob Sie die richtige Zahlungsempfängerin sind, wage ich aber zu bezweifeln.

Das Risiko haben Sie natürlich. Aber wenn Sie dieses Risiko nicht eingehen, haben Sie quasi schon verloren und müssen die Kosten tragen.

Wenn Sie also - berechtigterweise - dagegen angehen wollen, müssen Sie fristgerecht Widerspruch einlegen. Sonst droht der Vollstreckungsbescheid.

Der angebliche Anspruch müsste dann begründet werden. Und erst wenn man die Begründung kennt, wird man den Ausgang näher vorrhersagen können.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Nachfrage vom Fragesteller 21.10.2014 | 21:29

Ich glaube, Sie haben mich missverstanden:
Es handelt sich nur um 1 Vertrag, also auch nur um 1 Anschluss
für den für 2 Monate doppelt gezahlt werden soll. Ich gehe doch davon aus, dass dieser Vertrag nur in Verbindung eines Anschlusses zu bezahlen ist - den es jedoch nicht gibt.

Fakt ist: Kabel Deutschland verlangt für einen Anschluss zwei
mal die Gebühr! Das ist doch rechtswidrig?

Ich bitte um Entschuldigung, dass ich mich eben nicht richtig
ausgedrückt habe!

Vielen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.10.2014 | 21:40

Sehr geehrte Ratsuchende,

da hatte ich Sie zunächst wirklich anders verstanden.

Gut, dass es nun klargestellt werden konnte.

Natürlich darf nicht doppelt abkassiert werden. Der Anschluss ist auch nicht personengebunden.

Legen Sie Widerspruch ein.

Auch wenn immer ein Restrisiko bestehen wird, ist es hier denkbar gering.

Mit freundlichen Grüßen

Rechtsanwältin
Sylvia True-Bohle, Oldenburg

Bewertung des Fragestellers 21.10.2014 | 21:53

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