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Gültigkeit eines gegenüber Miterben ausgesprochenen Erbverzichts

| 18.02.2009 22:16 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


in unter 1 Stunde

Nach einem Streit mit ihrer leiblichen Mutter hat sich eine Tochter dazu hinreißen lassen, ihrer Mutter (der Vater ist bereits verstorben) sowie der Schwester (= Schwester der oben genannten Tochter; diese Schwester ist ebenfalls eine leibliche Tochter der genannten Mutter) gegenüber zu erklären, dass sie im Falle des Todes der Mutter zugunster der Schwester auf ihr Erbteil verzichtet.
Diese Erklärung ging mit zwei getrennten Briefen einmal an die Mutter und einmal der Schwester zu. Die Briefe waren Einschreibebriefe und der Verzichtstext wurde von der genannten Tochter eigenhändig unterschrieben.

Mittlerweile hat die Tochter festgestellt, dass der ausgesprochene Erbverzicht mehr der vorübergehenden Verärgerung als dem eigentlichen Willen entsprungen war.

Zwei Fragen hierzu:
1: Kam die Verzichtserklärung tatsächlich zustande, obwohl die Verzichtserkärungen nicht notariell beurkundet sind?

2: Was kann die Tochter tun, um die Verzichtserklärung rückgängig zu machen (für den Fall, dass die Verzichtserklärung überhaupt rechtswirksam zu Stande kam)?

18.02.2009 | 22:36

Antwort

von


(562)
Mädewalder Weg 34
12621 Berlin
Tel: 030.56702204
Web: http://www.RafBB.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

gem. § 2348 BGB bedarf der Erbverzicht der notariellen Beurkundung. Mit dem Schreiben hat die Tochter daher keinen wirksamen Erbverzicht erklärt.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass diese Plattform eine ausführliche und persönliche Rechtsberatung nicht ersetzen kann,
sondern ausschließlich dazu dient, eine erste überschlägige Einschätzung Ihres Rechtsproblems auf Grundlage der von Ihnen
übermittelten Informationen von einem Rechtsanwalt zu erhalten.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen.

Ich hoffe, mit der Beantwortung Ihrer Anfrage, weitergeholfen zu haben.
Für Rückfragen nutzen Sie bitte die Möglichkeit der kostenlosen Nachfrage.
Für eine weiterführende Interessenvertretung stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Ingo Bordasch
Rechtsanwalt

Tel.: 030 - 293 646 75
Fax.: 030 - 293 646 76
frag-einen-anwalt@RA-Bordasch.de

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