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Grundstück


| 30.10.2007 18:15 |
Preis: ***,00 € |

Insolvenzrecht



Sehr geehrter Herr Rechtsanwalt,

meine Ehefrau wollte ein Geschäft eröffnen,dazu war es notwendig ein kleines Grundstück(158m²) zu kaufen.
Da sie dies als einen Weg aus der Arbeitslosigkeit sah,aber arbeitslos war und immer noch ist, bekam sie keinen Kredit.
Nun war das Grundstück nicht billig und ich habe daher einen privaten Darlehensvertrag mit ihr abgeschlossen unter dem Vorbehalt dass ich bis zur endgültigen Bezahlung ein Recht auf das Grundstück mir vorbehalte, das heißt ich habe ihr das Geld geliehen. Das sollte alles in Verbindung mit dem Geschäft laufen, deshalb steht meine Frau allein im Grundbuch.
Ich habe das Geld aber direkt an den Verkäufer überwiesen.Dieses Geld ist nicht über meine Frau bezahlt worden.
Meine Frau konnte nun das Geschäft durch Krankheit nicht eröffnen, und hatte auch noch andere Schulden. Sie beantragte Insolvenz. Das Insolvenzverfahren wurde eröffnet. Nun bin ich ja auch Gläubiger, und ich teilte dem Insolvenzverwalter mit, ich möchte, da es mein Geld ist,dass das Grundstück nicht veräußert wird, da ich ein Recht darauf besitze laut besagtem Darlehensvertrag, der auch dem Insolvenzverwalter vorliegt somit fordere ich dass dieses Grundstück aus der Insolvenzmasse herausgelöst wird, was der Insolvenzverwalter bislang verweigert. Er beharrt darauf, meine Frau steht als Eigentümerin im Grundbuch, Rechte Dritter sind nicht eingetragen und ich sollte bei Interesse nochmals dieses von mir bezahlte Grundstück noch einmal erwerben, dies ist für mich nicht nachvollziehbar, ich habe erworben und der Darlehensvertrag bennent mich ausdrücklich als Besitzer.
Wie schaffe ich es hier zu meinem Recht zu kommen,ich hab ihr doch das Geld nicht geschenkt,ich möchte einfach dieses Grundstück behalten,das ist ja nicht das Vermögen meiner Frau. Ich sehe nicht ein, das Grundstück nochmals kaufen zu müssen.

MFG
Sehr geehrter Ratsuchender,

vorweg möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Plattform nur dazu dienen soll, Ihnen einen ersten Eindruck der Rechtslage zu vermitteln. Die Leistungen im Rahmen einer persönlichen anwaltlichen Beratung/Vertretung können und sollen an dieser Stelle nicht ersetzt werden.

Durch Weglassen oder Hinzufügen von wesentlichen Tatsachen kann die Beurteilung Ihres Anliegens anders ausfallen. Es können nur die wesentlichen Aspekte des Falles geklärt werden.

Aufgrund Ihrer Angaben und Ihres Einsatzes beantworte ich Ihre Frage wie folgt:

Das Grundbuch enthält den Nachweis der Rechtsverhältnisse an einem Grundstück. Das Grundbuch genießt öffentlichen Glauben. Das bedeutet, dass solange von der Richtigkeit der im Grundbuch eingetragenen Rechtsverhältnisse ausgegangen wird, bis es zum Beweis des Gegenteils gekommen ist. Der öffentliche Glaube erstreckt sich auf alle eingetragenen und gelöschten Rechte und auf die Angaben, von denen das Recht abhängt.

Da Ihre Frau als Eigentümerin im Grundbuch steht, ist diese bis zum Beweis des Gegenteils als Eigentümerin zu betrachten.

Sie sollten daher zwingend mit einem Rechtsanwalt vor Ort über das weitere Vorgehen beraten. Gegebenenfalls haben Sie einen Anspruch auf Berichtigung des Grundbuches nach § 894 BGB. Hierzu ist jedoch zwingend Einsicht in den Vertrag zwischen Ihnen und Ihrer Ehefrau notwendig.

Bitte beachten Sie, dass Ihnen durch die rechtsanwaltliche Beratung weitere Kosten entstehen werden.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen eine erste rechtliche Orientierung bieten.

Ich verbleibe mit freundlichen Grüßen,

Mareike Preu
Rechtsanwältin


www.kanzlei-preu.de

Nachfrage vom Fragesteller 24.11.2007 | 17:10

Hallo,
der Vertrag sieht so aus:

1.Gegenstand
Der Darlehensgeber gewährt ein Darlehen in Höhe von2550,00€ welches dem Kauf des Grundstückes......in...durch Frau... von der ...dient.

2.Begründung des Darlehens
Frau..ist selbständige Unternehmerin mit einem Getränke und Lieferservice.Das Grundstück soll der Gewerbeerweiterung dienen( Errichtung eines Verkaufsstandes).Daher tritt auch Frau....gegenüber der ...als Käuferin auf.

3.Modalitäten
Nach Errichtung des Verkaufsraumes und anlaufen de Geschäftes erfolgt die Rückzahlung des Darlehens. Spätester Beginn der Rückzahlung ist der 30.06.2008. Ab diesem Termin erfolgt die Rückzahlung in monatlichen Raten von 200,00€. Höhere Beträge und einmalige Zahlungen sind möglich.

4. Schlussbestimmug
Obwohl Frau... als Käufer im Grundbuch eingetragen wird, bleibt das Grundstück bis zur vollständigen Rückzahlung des Darlehens Eigentum des Darlehensgebers.



Unterschriften beider Parteien


Der Darlehensvertrag wurde auch gekündigt.

Da die Insolvenzverwalterin dies Grundstück nicht frei gibt sondern mir sagt ich soll es kaufen werd ich doch einen Anwalt einschalten müssen.
Was meinen Sie der Vertrag ist doch korrekt oder?

MFG

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 02.12.2007 | 15:13

Sehr geehrter Fragesteller,

entschuldigen Sie bitte, dass ich auf Ihre Nachfrage erst jetzt eingehe.

Sie werden sicher verstehen, dass es mir bei diesem Preis nicht möglich ist, eine Vertragsprüfung vorzunehmen. Zudem handelt es sich hier nicht um eine Nachfrage, sondern um eine zusätzlich Frage.

Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen,

Mareike Preu
Rechtsanwältin

Bewertung des Fragestellers |


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"Vielen Dank Frau Preu, Sie haben mir sehr geholfen. Meine Frau wollte das durch einen Vertrag absegnen, denn wir haben beide schon eine Ehe hinter uns, und wir wollten,obwohl wir verheiratet sind nicht das der andere nur alles bezahlt, wenn es mit dem Geschäft geklappt hätte bin ich sicher,hätte meine Frau was ich im übrigen von meinem Vater erhielt, weil meine Mutti starb, und wir Geschwister unser Erbe teilweise ausgezahlt bekamen.

Vielen vielen Dank

"