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Gehaltszahlung bei Kündigung eines Minijobs

24.04.2008 14:43 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Marcus Schröter, MBA


Sehr geehhrte Damen und Herren,

neben meiner hauptberuflichen Tätigkeit bin ich momentan Angestellte auf Minijob-Basis, also 400,00€. Ich möchte aber gern zum 01. Juni 2008 (event.15.Juni) die Stelle wechseln und muß demzufolge nun kündigen. Meine Frage ist: Auf meinen aktuellem Zeitguthabenkonto (Vorarbeit von Urlaub oder Krankheit) sind derzeit soviele Stunden, dass ich im Monat Mai eigentlich nicht mehr arbeiten müßte und trotzdem die Lohnzahlung erhalte. Ich vermute aber, dass der Arbeitgeber mich im Mai nicht freistellt und demzufolge die Überstunden erst im Juni ausgeglichen werden könnten. Dann hätte ich aber im Juni zwei Zahlungen auf 400,00 €-Basis und eine wäre davon dann steuerpflichtig. Trifft dies auch dann zu, wenn eigentlich nur eine Tätigkeit ausgeübt wird, aber ein weiteres Gehalt durch den Ausgleich der geleisteten Mehrarbeit gezahlt wird? Wäre eventuell eine anteilige Zahlung auf zwei Monate ohne Steuerpflicht möglich?
Vielen Dank für Ihre Antwort und freundliche Grüße

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf Grundlage Ihrer Angaben wie folgt beantworte:

Die Zahlungen im Juni werden bei einer Kündigung zum 30.06.2008 sicherlich zusammengefasst, so dass Sie eine Zahlung erhalten, die sich dann in der sogenannten Gleitzone zwischen € 400,- und € 800,- befindet. D.h. mit steigendem Gehalt erhöhen sich auch die Sozialabgaben aus den Gehaltszahlungen.

Genauere Informationen zu der Geltzone und der Auswirkung auf Gehalt und die Sozialabgaben erhalten Sie hier:

http://www.deutsche-rentenversicherung-bund.de/nn_10922/SharedDocs/de/Navigation/Service/Zielgruppen/arbeitgeber/Gleitzone__node.html__nnn=true

Damit eine Freistellung mit Auszahlung der Überstunden in Betracht kommt, wäre es ratsam, das Arbeitsverhältnis zum Ende des Monats Juli zu kündigen, damit die Auszahlungen von geleisteten Überstunden in diesen Monat fällt. Allerdings wäre hierzu eine vorherige Absprache mit dem Arbeitgeber erforderlich. Soweit dieser sich nicht auf diese Variante einlässt, müssten Sie zum 30.06.2008 kündigen, mit der Folge, dass die Ihnen zustehenden Ansprüche zusammen ausgezahlt würden.

Ich hoffe Ihnen einen ersten hilfreichen Überblick verschafft zu haben.

Mit besten Grüßen

Marcus Schröter
Rechtsanwalt & Immobilienökonom

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