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Firmenwagen und Kilometerpauschale

| 12.05.2011 12:13 |
Preis: ***,00 € |

Steuerrecht


Hallo und guten Tag,

ich habe ein kleines Problem hinsichtlich meines Firmenwagens.

Seit 01.10.2010 betreibe ich eine Agentur, für die ich einen Firmenwagen gekauft und voll finanziert habe. Abschreibung auf 5 Jahre. Die Ust. wurde mir vom Finanzamt erstattet. Für meine Agentur mache ich eine einfache EÜR.

Nun habe ich ein tolles Angebot bekommen wieder im Angestelltenverhältnis ab 01.07.2011 zu arbeiten. Diese Firma würde mir auch einen Firmenwagen zur Verfügung stellen. Da ich aber einen Wagen habe und nicht 1% des Kaufpreises des geldwerten Vorteils mtl. für den neuen Wagen zahlen möchte, sind wir übereingekommen, dass die Firma 0,30.-€/km zahlt.

Ich habe jetzt absolut keine Ahnung, wie ich diese Kilometerpauschale verbuchen soll und wie man diese in der Rechnungsstellung am besten deklariert.

Zudem muss ich meine Gewerbe als Nebengewerbe ummelden, damit ich in 2012 das Jahr 2011 abschliessen kann. Auch sind noch Einnahmen aus der Selbstständigkeit in beträchtlicher Höhe zu erwarten.

Was muss ich nun alles beachten und wie ist dies steuerrechtlich zu sehen?

Für Hilfe wäre ich sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrter Herr,

Sie stellen dem Arbeitgeber eine Rechnung plus Umsatzsteuer von derzeit 19 %, wobei ich davon ausgehe, dass Sie kein Kleinunternehmer sind iSv. § 19 UStG. Die Pauschale verbuchen Sie ganz normal als Erlös bzw. Einnahme und stellen eine Rechnung über die Vermietungsleistung.
Sie können auch zusätzlich oder alternativ ein Gewerbe anmelden mit dem Zweck Vermietung Kfz an den Arbeitgeber. Allerdings sollten Sie mehr als 0,30 € pro Kilometer bzw. eine Pauschale für die Vermietung an sich verlangen, da die 0,30 € normalerweise nicht den Verschleiß und die sonstigen Kosten für das Kfz abdecken.
Wenn Sie den Betrieb/Gewerbe endgültig aufgeben, also zb keine Einnahmen aus selbständiger Tätigkeit mehr generieren, müssen Sie eine Abschlussbilanz erstellen und den Aufgabegewinn berechnen. Das Finanzamt interessiert sich hierbei insbesondere für das Anlagevermögen, also bspweise das Kfz. Die Aufgabe müssen Sie dem Finanzamt mitteilen und insbesondere das Umsatzsteuersignal auf 0,-- stellen lassen.
Gerne stehen wir für die weitere Beratung und Bilanzerstellung zur Verfügung.

Mit besten Grüßen

Nachfrage vom Fragesteller 12.05.2011 | 13:42

Hallo Herr Hermes,

vielen Dank für die Beantwortung der Frage.

Mein Gewerbe kann ich erst 2012 für 2011 abmelden, da ich noch aus Aufträgen Erlöse über den Zeitraum 07-12.11 erwarte. Also Abschluß 2012. Muss ich beim Finanzamt das Gewerbe auf Nebengewerbe ummelden, da ich ja ab 01.07 wieder im Angestelltenverhältnis bin?

Wird die KM-Pauschale als Vermietungsleistung dann ein zu versteuernder Erlös (Einkommensteuer)?

Vielen Dank.
Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 12.05.2011 | 14:06

Muss ich beim Finanzamt das Gewerbe auf Nebengewerbe ummelden, da ich ja ab 01.07 wieder im Angestelltenverhältnis bin? Nein.

Die Km-Pauschale wäre ein zu versteuernder Erlös.
Im Gegenzug haben Sie aber absetzbare Betriebsausgaben wie Benzin etc.

Ergänzung vom Anwalt 12.05.2011 | 14:24

Ergänzung:

Das Finanzamt könnte Ihnen Schwierigkeiten bereiten, wenn Sie erst so spät Ihr Gewerbe abmelden, wobei ich davon ausgehe, dass die Erträge zufließen für die Tätigkeiten, die Sie noch vor der Eingehung eines Arbeitnehmerverhältnisses erbracht haben.

Bewertung des Fragestellers 12.05.2011 | 13:55

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FRAGESTELLER 12.05.2011 4,8/5,0