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Fahrradfahrer fährt gegen eine vom Beifaher geöffnete PKW Tür

| 05.08.2012 05:11 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Beantwortet von


05:31


Unfallverlauf

Ich fahre mit meinem PKW innnerhalb einer Ortschaft . Sehe das auf dem rechten Bürgersteig und Fahrradweg Sperrmüll liegt.Da ich noch ein Brett davon gebrauchen kann
fahre ich rechts heran und parke auf einen Parkplatz, direkt neben dem Fahrradweg.
Mein Beifahrer öffnet die Tür und ein Fahrradfahrer fährt dagegen und stürzt hin.
Ich gehe zu dem Fahradfahrer , helfe ihn auf und frage ihn ob er Verletzungen hat.
Er veneint . Mein Angebot ihn ins Krankenhaus zu fahren um zu röntgen , lehnt er ab .
Mein Angebot ihn zu Arbeit zu fahren lehnt er auch ab .
Ich gebe ihm meinen Namen , Anschrift und Telefonnummer Wir fahren weiter .
Etwa 5 Wochen später möchte er von mir den Namen des Beifahrers haben.
Er ist irrtümlicherweise der Überzeugung , dieser habe gefahren , ich sei der
Beifahrer gewesen und habe die Tür geöffnet.
Der Fahradfahrer ist bei einer Berufsgenossenschaft versichert .
Diese will jetzt den Halter und Fahrer des PKW.
Ich weiß nur den Vornamen des Beifahrers und kenne seine Anschrift nicht .
Er glaubt mir nicht und will jetzt zur Polizei gehen .
Meine Fragen .
1. Ist der Unfall durch meine PKW Versicherung versichert auch wenn die
Tür durch meinen Beifahrer geöffnet wurde ?
2. Kann mein -mitteloser - Beifahrer von meiner Versicherung für die Abdeckung des Schadens herangezogen werden ? .
05.08.2012 | 06:09

Antwort

von


(258)
Ludwig-Thoma-Strasse 47
85232 Unterbachern
Tel: 08131/3339361
Web: http://www.rechtsanwaeltin-altmann.de
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Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu den von Ihnen aufgeworfenen Fragen unter Berücksichtigung des dargestellten Sachverhaltes wie folgt Stellung:

zu 1) Grundsätzlich haftet Ihre PKW - Haftpflichtversicherung für den materiellen Schaden des Fahrradfahrers, nicht aber für dessen immateriellen Schaden, also Schmerzensgeld – dieser muss bei der Privathaftpflichtversicherung Ihres Beifahrers geltend gemacht werden – so jedenfalls ein Urteil des OLG München vom 28.10.1994 – AZ 10 U 4858/93. Vorausgesetzt der Fahrradfahrer trägt kein (Mit-)Verschulden.

Zu 2) Der Beifahrer wird in der Regel nicht in Regress genommen.

Abschließend möchte ich Sie noch auf Folgendes hinweisen: Bei der vorliegenden Antwort, welche ausschließlich auf Ihren Angaben basiert, handelt es sich lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen ersten Einblick in die Rechtslage verschafft haben zu können und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin




Nachfrage vom Fragesteller 05.08.2012 | 17:01

Sehr geehrte Frau Hein !
Herzlichen Dank für die sehr schnelle Antwort.
Sie haben mir sehr geholfen.
Hinsichtlich des immatiellen Schadens habe ich noch eine Nachfrage.
Der Fahhradfahrer war ja in ärztlichen Behandlung ( Untersuchung).Dann war er krank geschrieben.
Werden die hieraus resultiereneden Kosten für Berufsgenossenschaft und oder Arbeitgeber durch die PKW abgesichert ? Oder müßte auch hier die
Privat-Haftpflichtversicherung des Beifahrers zahlen ?
Vielen Dank für Ihre -wie zugesagt kostenlose- Beantwortung dieser Nachfrage .
Mit freundlichen Grüßen









Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.08.2012 | 05:31

Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

hiermit nehme ich zu Ihrer Nachfrage wie folgt Stellung:

Wie bereits erwähnt, werden für diese Kosten – diesen materiellen Schaden – die Haftpflichtversicherung Ihres Fahrzeuges aufkommen müssen.

Ich hoffe Ihnen nun weitergeholfen zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen


Astrid Hein
Rechtsanwältin


Bewertung des Fragestellers 08.08.2012 | 09:56

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BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER 08.08.2012
3,8/5,0

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