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Unfall eines Fahrradfahrer mit einem PKW

07.04.2009 17:19 |
Preis: ***,00 € |

Verkehrsrecht


Sehr geehrter (e)Fr. Rechtsanwältin / Hr.Rechtsanwalt /



Mir ist folgendes am 31.03.2008 passiert.


Ich war als Fahrradfahrer in einen Unfall mit einem Pkw verwickelt und trug schwere
Verletzungen an der Schulter davon. Unter anderem war ich 15 Tage im Krankenhaus
und ca. 3 Monate arbeitsunfähig.

Das Unfallgeschehen trug sich aus meiner Sicht folgendermassen zu.

Ich fuhr mit dem Fahrrad auf einer Hauptstrasse ortsauswärts. Hier näherte ich mich
einer nach rechts abknickenden Vorfahrt mit einer Möglichkeit diese auch gerade aus zu
verlassen, dabei musste natürlich die Strasse überquert werden.

Von rechts näherten sich 2 PKW , ich beobachtete diese (es gilt ja rechts vor Links)
und wollte mich dann links orientieren, ca. 3-4 vor dem Scheitelpunkt der
rechtsabknickenden 90-Grad-Kurve.

In diesem Moment überholte mich ein PKW, er war in diesem Moment gleich auf mit mir.
Ich erschrack und versuchte eine Notbremsung, was mir aber nicht mehr gelang, da der
PKW-Fahrer anschließend vor mir rechts abbog.

Ich prallte ca.mit 5-10 KM/h auf den PKW und fiel auf noch auf der rechten Seite der
Strasse vom Rad. Dabei zog ich mir eine so schwere Verletzung zu, das ich wie oben
bereits erwähnt längere Zeit in Behandlung war.


Es existieren 2 Zeugenaussagen. Sie geben an das ich kein Handzeichen gegeben
hätte (ich wollte geradeaus) und mich nicht umgesehen hätte.

Der Pkw-Fahrer sagte, er weiss nicht mehr ob er ein Blinkzeichen gegeben hätte.

Mein derzeitiger Rechtsanwalt möchte dies alles mit einem Vergleich beenden, da ich ja
nach den Zeugenaussagen vor Gericht sowieso keine Chance hätte und dies finanziell
für mich das beste wäre.

Man bietet mir bis jetzt ca.3000 Euro Schmerzensgeld (die Verhandlungen laufen noch),
ebenso wird noch über eine Quote verhandelt.

Mir wäre eine zweite Meinung wichtig, ob ich den wirklich so grob fahrlässig gehandelt
habe und froh sein darf überhaupt etwas zu bekommen.


MfG

Alfons Färber



Sehr geehrte/r Fragesteller/in,

unter Zugrundelegung Ihrer Sachverhaltsangaben möchte ich Ihre Anfrage wie folgt beantworten:

Zunächst möchte ich Sie darauf hinweisen, dass diese Antwort ohne Kenntnis der ärztlichen Diagnosen sowie des detaillierten Unfallhergangs erstellt wird.

Zur Höhe des angebotenen Schmerzensgeldes bleibt festzuhalten, dass es sich um eine Summe handelt, welche den von Ihnen geschilderten Folgen des Unfalls durchaus entspricht. Zwar haben Sie eine nicht unerhebliche Zeit im Krankenhaus verbracht und waren mehrere Monate arbeitsunfähig. Unter Berücksichtigung der Tatsache, dass Sie jedoch keine bleibenden Schäden oder fortwirkenden Benachteiligungen erlitten haben, kann das Schmerzensgeld durchaus als angemessen eingestuft werden.

Hinsichtlich der Verschuldensfrage wäre der genaue Unfallhergang zu betrachten. Sollten die vorgelegten Beweismittel sowie die Aussagen der Zeugen den Eindruck erwecken, dass Sie in der jeweiligen Verkehrssituation nicht hinreichend auf den weiteren Verlauf Ihres Weges hingewiesen haben und somit bei den anderen Unfallbeteiligten den Eindruck erweckten, Sie gefahrlos überholen zu können, ist Ihnen ein Mitverschulden an dem Unfall anzurechnen.

Jedoch ist der Fahrzeugführer vor Einleitung eines Überholvorganges ebenfalls gehalten, sich zu vergewissern, dass er mit seinem Verhalten keine anderen Verkehrsteilnehmer gefährdet bzw. verletzt. Sollte er die Verkehrssituation nicht eindeutig einschätzen können, ist auf die Durchführung des Überholvorgangs zu verzichten.

Unter Berücksichtigung dieser Erwägungen sowie des Kosten- und Prozessrisikos ist an dem Verhalten Ihres Anwalts, in Unkenntnis der gesamten Umstände des Einzelfalles, keine Kritik zu üben.

---

Abschließend möchte ich Sie darauf hinweisen, dass es sich bei dieser Antwort, basierend auf Ihren Angaben, lediglich um eine erste rechtliche Einschätzung des Sachverhaltes handelt. Diese kann eine umfassende Begutachtung nicht ersetzen. Durch Hinzufügen oder Weglassen relevanter Informationen kann die rechtliche Beurteilung völlig anders ausfallen.

Ich hoffe Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und stehe Ihnen gerne weiterführend, insbesondere im Rahmen der kostenlosen Nachfragefunktion, zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Kristin Pietrzyk
Rechtsanwältin

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