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Erbschaft nach Tod der Mutter

27.04.2009 08:37 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Gerhard Raab


Meine Mutter ist im März d.J. nach einem 3jährigen Aufenthalt in einem Pflegeheim verstorben.Sie war verwitwet und hiterläßt drei Kinder.vom Gericht wurde mein Bruder 2005 als Betreuer eingesetzt.Er hatte von unserer Mutter eine Bankvollmacht über den Tod hinaus. Über die finanziellen Verhältnisse hat er mich und meine Schwester trotz Nachfrage nicht informiert.
Ein Testament existiert m.W. nicht.
Wie müssen meine Schwester und ich vorgehen, um unseren Erbanspruch zu sichern?

Sehr geehrte Fragestellerin,

zu Ihrer Anfrage nehme ich wie folgt Stellung:


I.

Wenn keine letztwillige Verfügung (Testament, Erbvertrag) Ihrer Mutter errichtet worden ist, sind Sie und Ihre beiden Geschwister je zu 1/3 gesetzliche Erben nach dem Tod Ihrer Mutter geworden.


II.

Durch den Tod der Mutter ist das Betreueramt Ihres Bruders erloschen. Damit hat der Bruder auch kein Recht mehr, über die Konten der Mutter zu verfügen.

Sie, Ihre Schwester und Ihr Bruder sind nach dem Tod der Mutter eine Erbengemeinschaft.


III.

Ihr Bruder als ehemaliger Betreuer ist verpflichtet, nach dem Tod der Betreuten dem Vormundschaftsgericht einen Schlußbericht und eine Schlußrechnung vorzulegen. Ferner hat der Bruder Ihnen und Ihrer Schwester umfassend Rechenschaft über den Nachlaß zu erteilen.


IV.

Deshalb empfehle ich, den Bruder auf diese Pflichten hinzuweisen und ihm eine Frist zum Tätigwerden zu setzen. Es ist selbstverständlich, daß Ihr Bruder Sie und Ihre Schwester über die finanziellen Verhältnisse der Mutter zum Todestag zu unterrichten hat. Ferner hat er entsprechende Nachweise vorzulegen. Wenn Sie Ihren Bruder anschreiben, sollten Sie dieses Schreiben per Einschreiben mit Rückschein versenden.


V.

Sollten sich weitere Fragen ergeben, die über die Nachfragemöglichkeit hinausgehen, stehe ich Ihnen selbstverständlich gern für weitere Fragen bzw. bzgl. der Vertretung gegenüber Ihrem Bruder zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen


Gerhard Raab
(Rechtsanwalt)

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