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Erbengemeinschaft, Erbschaft v. Onkel, Erbschaftssteuer

27.09.2020 13:50 |
Preis: 52,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von


Guten Tag,
zuerst die Familiesituation.

Eine Witwe (85, leider stark Dement, in Betreuung Ihrer Töchter).
Der Schwager der Witwe bzw. der Onkel deren Töchter (84, Bruder des verstorbenen Gatten, Witwer, Kinderlos).
Sowie die beiden Töchter der Witwe (65, 2 Kinder, Verheiratet; sowie 60, kinderlos, ledig).

Alle beteiligten sind Mitglieder einer Erbengemeinschaft, die Witwe mit 25%, deren Schwager mit 50%, die Töchter mit je 12,5%.

Besitz der Erbengemeinschaft sind ein Gehöft mit 2 Wohnhäusern und einer Scheune (Gesamtwert ca. 700Tsd. bis 1 Mio. €) , eine zusätzliche Scheune in guter Baulage (ca. 100-150Tsd€), und diverse Grundstücke (Zusammen ca. 60 Tsd. €)

Eine Auflösung der Erbengemeinschaft ist ob des Widerstandes des Schwagers nicht möglich.

Es ist also davon auszugehen das im Falle des Versterbens des Schwagers dessen Nichten (Töchter der Witwe) seinen Besitz zu gleichen Teilen Erben. Beide Töchter verfügen außerhalb der Erbengemeinschaft über selbst genutztes Wohneigentum.
Da in diesem Fall der Erblasser nur Verwandter 2. Grades ist ist mit einer erheblichen Erbschaftssteuerlast zu rechnen.

Gibt es eine möglichkeit die Erbschaftssteuer im Erbfall zu mindern?

Danke, G. M.
02.10.2020 | 11:34

Antwort

von


(255)
Freiheitsweg 23
13407 Berlin
Tel: 03080571275
E-Mail:

Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:

Die einzige Möglichkeit, die Erbschaftssteuer zu verringern, besteht darin, weniger zu vererben.

Dies geschieht theoretisch indem alle 10 Jahre ein Teil des Vermögens verschenkt wird. Dann können die Freibeträge nämlich alle 10 Jahre neu ausgenutzt werden.

In Ihrem Fall bringt dies jedoch nicht viel, da die Freibeträge mit 20.000 Euro relativ niedrig sind. Auch ist es beim Alter des Schwagers unwahrscheinlich, dass zwischen einer jetzt theoretisch möglichen Schenkung und dem Eintritt des nächsten Erbfalls 10 Jahre vergehen.

Zudem ist der Schwager nach Ihrer Schilderung nicht kooperativ, was jedoch die Voraussetzung dafür währe durch Schenkungen die Erbmasse zu verringern. Auch ein Testament, mit dem die Witwe des jetzt verstorbenen neben den Töchtern der Witwe zur Erbin eingesetzt wird, bringt in diesem Fall nichts, da diese beim Tod des Schwagers einen höheren Steuersatz als ihre Kinder hätte.

Daher muss Ihre Frage leider mit einem nein beantwortet werden.

Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen


Rechtsanwalt Bernhard Müller

ANTWORT VON

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