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Erbengemeinschaft, Verteilung von Kosten und Einnahmen


19.09.2012 14:25 |
Preis: ***,00 € |

Erbrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Karlheinz Roth



Sehr geehrte/r Rechtsanwältin/Rechtsanwalt,
meine am 13. Dezember 2011 verstorbene Mutter bestimmt mich in ihrem handschriftlich verfassten Testament zum Erben ihrer Eigentumswohnung, die 25% der Erbmasse ausmacht.
Meine beiden Schweistern erben zu gleichen Teilen die restlichen 75% (verpachtetes Ackerland, Barvermögen etc).
Die Erbauseinandersetzung steht unmittelbar bevor.
Ursprünglich gingen wir davon aus, dass Kosten und Einkünfte aus der Erbmasse bis zur Unterzeichung des Vertrags anteilig verteilt werden.
Nun stellen sich jedoch meine Schwestern, unterstüzt durch den Notar, auf den Standpunkt, dass ich, angesichts der - nur in meinem Fall - präzisen testamentarischen Verfügung, für die laufenden Kosten der noch nicht wieder vermieteten Wohnung aufzukommen habe, während sie sich die Einnahmen aus der Pacht teilen.
Gibt es eine rechtliche Grundlage für diese Interpretation?

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Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihre Anfrage, die ich auf der Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben wie folgt beantworte.
Durch Weglassen oder Hinzufügen weiterer Sachverhaltsangaben Ihrerseits kann die rechtliche Beurteilung anders ausfallen, so dass die Beratung innerhalb dieses Forums lediglich eine erste rechtliche Orientierung in der Sache darstellt und keinesfalls den Gang zu einem Kollegen vor Ort ersetzen kann.

Dies vorausgeschickt wird das Folgende ausgeführt:


Die Grundlage für die von Ihnen erwähnte Interpretation ergibt sich aus den testamentarischen Anordnungen, wonach Sie die Eigentumswohnung allein erben.

Vor diesem Hintergrund müssen Sie auch die laufenden Kosten der Eigentumswohnung tragen.


Ich hoffe, dass ich Ihnen in der Sache weiterhelfen konnte.
Für eine kostenlose Rückfrage stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Sollten Sie eine darüber hinausgehende Vertretung in Erwägung ziehen, empfehle ich Ihnen eine Kontaktaufnahme über die unten mitgeteilte E-Mail-Adresse. Die moderne Kommunikation ermöglicht insoweit auch die Überbrückung größerer Entfernungen.




Mit freundlichen Grüßen
K. Roth
- Rechtsanwalt und zertifizierter Testamentsvollstrecker -

Rechtsanwaltskanzlei K. Roth
info@kanzlei-roth.de
www.kanzlei-roth.de
http://www.kanzlei-roth.de/kontakt.php
Tel. 040/317 97 380
Fax: 040/31 27 84
Johannisbollwerk 20
20459 Hamburg

Nachfrage vom Fragesteller 19.09.2012 | 16:10

Danke für die schnelle Antwort.
Das hieße, wenn ich Ihre Antwort recht verstehe, dass ich faktisch nicht Mitglied der Erbengemeinschaft bin, man also meine Angelegenheit hätte ausgliedern können und die Damen sich hinsichtlich ihres Erbes allein auseinandersetzen können.

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 19.09.2012 | 16:28

Sehr geehrte Ratsuchende,

vielen Dank für Ihren Nachtrag.

Nach § 2038 BGB steht den Erben die Verwaltung des Nachlasses den Erben gemeinschaftlich zu.

Über § 2038 Abs. 2 BGB findet auch § 748 BGB Anwendung. Danch ist jeder Teilhaber den anderen Teilhabern gegenüber verpflichtet, die Lasten des gemeinschaftlichen Gegenstands sowie die Kosten der Erhaltung, der Verwaltung und einer gemeinschaftlichen Benutzung nach dem Verhältnis seines Anteils zu tragen.

Sie können gerne bei Bedarf noch einmal per E-Mail Kontakt zu mir aufnehmen, ohne dass Ihnen hierbei weitere Kosten entstünden.


Mit freundlichen Grüßen
RA K. Roth

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