Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Elternzeit abändern


06.07.2007 15:42 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Jutta Petry-Berger



Sehr geehrte Damen und Herren,

laut Bundeselterngeldgesetz stehen mir 14 Monate Elternzeit zu.
Aus finanziellen Gründen und da sich meine Mutter bereit
erklärt hatte in meiner Abweisenheit auf meine Tochter aufzupassen, habe ich nur für 5 Monate Elterngeld beantragt.
Leider wird sich allerdings der Arbeitsvertrag meiner Mutter
bis zum Jahresende ändern und sie wird jeden Tag arbeiten
müssen (und nicht wie bisher nur jeden zweiten). Diese
Änderung liegt allerdings noch nicht schriftlich vor.
Ich habe gelesen, dass ich beim Versorgungsamt meine Elternzeit
abändern kann. Aber wie sieht es bei meinem Arbeitgeber aus?
Habe ich auch dort das Recht meine volle Elternzeit jetzt
noch zu beantragen, obwohl er momentan davon ausgeht, dass
ich im Oktober diesen Jahres wieder kommen werde?

Mit freundlichen Grüßen

Notfall?

Jetzt vertrauliche kostenlose Ersteinschätzung von einem erfahrenen Anwalt erhalten!

Feedback noch heute.

Kostenlose Einschätzung starten
Sehr geehrte Fragestellerin,

ich bedanke mich für Ihre online-Anfrage, zu der ich wie folgt Stellung nehme:

Nach § 16 BEEG müssen Arbeitnehmer die Elternzeit sieben Wochen vor Beginn schriftlich vom Arbeitgeber verlangen und gleichzeitig erklären, für welche Zeiten innerhalb von zwei Jahren Elternzeit genommen werden soll.

Innerhalb des Zweijahreszeitraumes kann eine Verlängerung oder Verkürzung gemäß § 16 Abs. 3 BEEG nur mit Zustimmung des Arbeitgebers erfolgen. Der Arbeitgeber hat nach der der Rechtsprechung aber die Zustimmung zu erteilen, wenn keine betrieblichen Belange entgegenstehen. Betriebliche Belange fehlen beispielsweise bei Einstellung einer Ersatzkraft, mit der bis zum vereinbarten Ende der Elternzeit ein befristeter Arbeitsvertrag geschlossen wurde. Der Arbeitgeber muss einer Verlängerung der Elternzeit dann zustimmen, wenn der Mitarbeiter einen wichtigen Grund vorweisen kann. Als wichtiger Grund wird der Wegfall der vorgesehenen Betreuungsmöglichkeit anerkannt ist.

Nachdem Sie bei Ihrem Arbeitgeber zunächst nur eine Elternzeit von 5 Monaten beantragt haben, werden Sie diesen unter Darlegung der veränderten Verhältnisse um Zustimmung zur Verlängerung der Elternzeit bitten müssen, wobei Sie aufgrund des Wegfalls der Betreuungsmöglichkeit ab Oktober einen Anspruch auf Zustimmung haben werden.

Ich hoffe Ihnen, eine hilfreiche erste Orientierung gegeben zu haben und verbleibe

mit freundlichen Grüßen
Petry-Berger
Rechtsanwältin
FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER