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Ehegattenunterhalt ausrechnen


09.11.2007 17:43 |
Preis: ***,00 € |

Familienrecht



Ich habe eine Frage zum Ehegattenunterhalt.

Mein Mann und ich leben seit fast einem Jahr getrennt. Wir haben eine gemeinsame Tochter (10 Jahre).
Ich bekomme 688 EUR Arbeitslosengeld. Keine weiteren Abzüge.

Mein Mann bekommt 1.400 EUR Nettolohn. Außerdem hat er noch einen weiteren Job, aus dem er 400 EUR (netto) bezieht.
An Abzügen hat er 90 EUR monatlich (Versicherung).

Unsere gemeinsame Tochter lebt seit diesem Monat beim Vater. Vorher bei mir.

Bisher hat er mir Kindesunterhalt gezahlt und 300 EUR Unterhalt für mich.

Nunmehr weigert er sich, mir Getrenntlebendenunterhalt zu zahlen. Sein Anwalt hätte ihm gesagt, da ich mit meinem Einkommen keinen Kindesunterhalt leisten könnte, müsse er mir auch keinen Ehegattenunterhalt mehr leisten.

Außerdem hat er den 400 EUR Job aufgegeben.


Meine Frage: Angesichts der neuen Situation, wieviel Ehegattenunterhalt muss mir mein Mann zahlen ?

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Sehr geehrte Fragestellerin,

aufgrund Ihrer Angaben ist eine verbindliche Beantwortung der Frage nicht möglich.

Ein etwaiger Trennungsunterhalt setzt zunächst Ihre Bedürftigkeit voraus. Da die gemeinsame Tochter beim Vater lebt, ist die Verpflichtung, einer Erwerbstätigkeit nachzugehen wohl nicht eingeschränkt. Soweit Sie arbeitslos sind und von einer Erwerbsobliegenheit auszugehen ist, müssen Sie nachweisen, sich erfolglos um eine Arbeitsstelle bemüht zu haben. Anderenfalls werden Ihnen fiktive Einkünfte, also Ihr zu erzielender Verdienst angerechnet und die Bedürftigkeit ist zu verneinen.

Die Anforderungen an den Nachweis bei der Arbeitsuche sind hoch. 20 Bewerbungen im Monat werden insoweit gefordert. Dabei werden qualifizierte Bewerbungen auf tatschliche Stellenausschreibungen gefordert.

Zur Beurteilung der Frage, ob Ansprüche bestehen und ggf in welcher Höhe ist es folglich unerläßlich, anhand der konkreten Vermögenssituation und der ehelichen Praxis der Erwerbstätigkeit eine detaillierte Berechnung vorzunehmen. Im Rahmen dieses Forums ist dies nicht möglich.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Klatt
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 10.11.2007 | 11:04

Sehr geehrter Herr Klatt,

Meinen Bewerbungsverpflichtungen gehe ich nach und kann diese auch belegen. Bislang erfolglos. Auf 20 Bewerbungen pro Monat komme ich locker.

Bei 688 EUR Einkommen liegt wohl auch Bedürftigkeit vor.
Es kann ja wohl nicht angehen, dass mein Mann 1800 EUR verdient, einen dicken Wagen fährt, und ich muss von der Hand in den Mund leben.

Vermögen habe ich nicht. Mein Mann verfügt auch über keinerlei Rücklagen, nur über sein deutlich höheres Einkommen.

Wir hatten ein ganz normales mittelständisches Familienleben ohne besonderen Luxus.

Meine Frage zielte eher dahin, ob mir mein Mann unter diesen Umständen unterhaltspflichtig ist, und wieviel Unterhalt ich bekomme.

Mir ist bewusst, dass diese Auskunft nur einen Richtwert angibt.
Falls Daten fehlen, gehen Sie bitte von einem "Durchschnittsbürger" aus.

Falls ich Unterhalt bekomme, würde ich mich über eine Musterrechnung freuen, aus der sich die ungefähre Höhe ergibt.
Damit ich meinem Mann in zukünftigen Gesprächen nicht mehr unwissend unter die Augen treten muss.

Falls ich keinen Unterhalt kriege, dann ist das auch ok... Nur dieses angebliche überlegene Wissen meines Noch-Mannes macht mich rasend...

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