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Ehegattenunterhalt Aktien

07.04.2021 10:47 |
Preis: 48,00 € |

Familienrecht


Beantwortet von


09:50
Guten Tag,
meine geschiedene Ehefrau hat mehrere Aktiendepos auf Ihren Namen laufen allerdings laut Ihrer Aussage mit Nießrecht Ihres Vaters. Darf ich diese Gewinne Ihrem Einkommen zurechnen, um meinen Betrag zu errechnen, welchen ich als Ehegattenunterhalt zu bezahlen habe.
Ebenso hat ihr Vater etliche Aktiendepos auf meine 10-jährige Tocher laufen. Hier hat er auch eine Nichtveranlagungsvollmacht ausgestellt. Müssen diese Gewinne beim Kindesunterhalt berücksichtigt werden?

Freue mich auf Ihre Antwort.

Beste Grüße
07.04.2021 | 11:41

Antwort

von


(565)
Saalestraße 20
63667 Nidda
Tel: 06043 801 59 60
Web: http://ra-krueckemeyer.de
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Sehr geehrter Fragesteller,

ich beantworte Ihre Fragen auf Grundlage der von Ihnen gemachten Angaben. Bitte beachten Sie, dass schon geringe Abweichungen im Sachverhalt zu einer anderen rechtlichen Bewertung führen können.

Für den Ehegattenunterhalt ist das tatsächliche Einkommen maßgeblich. Wenn also ein Nießbrauch auf den Kapitaleinkünften liegt, können diese Einnahmen nicht als Einkommen Ihrer Frau berücksichtigt werden. Im Zweifel ist Ihre Frau hier beweispflichtig.

Einkommen von Minderjährigen Kinder ist (mit Ausnahme einer Ausbildungsvergütung) nicht berücksichtigungsfähig.

Ich hoffe Ihre Frage umfassend beantwortet zu haben. Sollten Rückfragen bestehen nutzen Sie bitte die kostenlose Nachfragefunktion.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt


Rückfrage vom Fragesteller 08.04.2021 | 08:58

Sehr geehrter Herr Krueckemeyer,
vielen Dank für Ihre Antwort. Doch ich wollte wissen, ob Aktiendepos, welche auf den Namen meiner geschiedenen Frau laufen überhaupt mit mit einem Niesbrauch zu Gunsten Ihres Vaters (Steuerrecht?) rechtskräftig belegt werden dürfen/können und ob die Aktiengewinne meiner Tochter (welche nicht unerheblich sind) in die Berechnung für Ehegattenunterhalt bzw. Kindesunterhalt einfließen können/dürfen.
Beste Grüße

Antwort auf die Rückfrage vom Anwalt 08.04.2021 | 09:50

Sehr geehrter Fragesteller,

ich war der Meinung genau dies beantwortet zu haben. Tut mir leid wenn dies nicht der Fall ist.

Ja, es ist möglich, dass der Vater der Kindesmutter den Ertrag der Aktien erhält (Ertragsnießbrauch). Ihre Ex-Frau hat dann keine Einkünfte die auf ihr Einkommen anzurechnen sind. Ihre Ex-Frau ist aber in der Beweispflicht ob ein Nießbrauch besteht.

Einkommen aus Vermögen bei der Tochter werden auf deren Bedarf berücksichtigt. Hierfür ist erforderlich, dass eine Erheblichkeitsschwelle überschritten wird. Dies wird ab 400 € im Jahr diskutiert. Liegen die Kapitaleinnahmen also bei 1000 € im Jahr würde sich der Kindesunterhalt um ca. 25 € im Monat mindern (100-400= 600; 600:2= 300; 300: 12 = 25). Die Kapitaleinkünfte sind zwischen den Eltern aufzuteilen. Selbst bei sehr hohen Einkünften ist also der monatliche Effekt sehr gering.

Sollten Sie weitere Rückfragen haben, können Sie mich via Email kontaktieren.

Mit freundlichen Grüßen

Krueckemeyer
Rechtsanwalt

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