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Betrug eines Autohauses

| 06.04.2018 18:41 |
Preis: 70,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von

Rechtsanwalt Daniel Saeger


Hallo, ich habe folgendes Problem;
2002 wurde mir aus finanziellen Gründen (Außenstände) von einen Autohaus angeboten einen Transporter, der Finanziert war (VW Bank) dort abzugeben mit der Zusage ihn zu verkaufen, so das mir eine geringe Restschuld bleibt (Zeugen gibt es)
Nur leider hat das Autohaus gerade das Gegenteil gemacht, der Transporter wurde nicht zum verkauf angeboten sondern in den Hinterhof gestellt bis es zur Versteigerung kam. Das Autohaus ersteigerte diesen und verkaufte ihn Gewinnbringend!
Nun ist es so das die Restschuld sehr hoch ist, VW Bank habe ich über dieses Vorgehen informiert und seit ca. 1 Jahr kommen schreiben von einer Kanzlei! Urteil existiert ist aber nicht bei mir an gekommen! (war viel auf Montage)
Muss aber auch dazu sagen das damals meine Ex-Frau einiges an Unterlagen vernichtet hat um mich zu schädigen denn die Scheidung folgte!
Habe ich durch eine Strafanzeige wegen Betrug eine Chance oder gibt es andere Möglichkeiten zur Gerechtigkeit!

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Sehr geehrter Fragensteller,

die Verjährung eines Betruges in strafrechtlicher Hinsicht nach §§ 263, 78 StGB erfolgt grds. 5 Jahre nach der Tatbegehung. Auf Basis der Schilderung ist eine Verjährung recht wahrscheinlich, auch wenn nach § 78 a StGB die Verjährung erst bei Beendigung der Tat beginnt.

Auch scheint es ja ein Urteil gegen Sie zu geben. Normalerweise spricht dies gegen ein rechtswidriges Verhalten des Gegners, auch wenn es sicher des öfteren Fehlurteile gibt.

Möglicherweise sind aber Regressansprüche gegen die ehemalige Ehefrau denkbar. Dafür müsste aber die mutwillige Unterdrückung von Urkunden etc. bewiesen werden können.

Fazit: man kann Anzeige erstatten. Recht erfolgversprechend erscheint dies auf Basis der derzeitigen Schilderung nicht.
Vorrangig muss man sich in Besitz einer Abschrift des Urteils beim Gegner oder dem zuständigen Gericht bringen.

MfG
D. Saeger
- RA -

Nachfrage vom Fragesteller 06.04.2018 | 19:51

Sehr geehrter Herr Saeger,
würde Sie eine Chance sehen mir positiv helfen zu können was die Minimierung der Schulden betrifft!

Mit freundlichen Grüßen

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 06.04.2018 | 19:58

Sehr geehrter Fragensteller,

grds. müsste man bei einem bestehenden Urteil / Titel rechtzeitig Rechtsmittel / Widerspruch einlegen. Wenn erst einmal ein Titel in der Welt ist, kann man diesen nach Ablauf der Rechtsmittelfristen nur noch sehr eingeschränkt nach § 826 BGB aus der Welt schaffen bzw. Schadensersatz wegen Prozessbetrug nehmen ( ein denkbarer neuer uU nicht verjährter Betrugsfall, wenn das Urteil neueren Datums sein sollte ). Wenn man einen Betrug nachweisen könnte, wäre dies hier theoretisch denkbar. Zu einem möglicherweise vergleichbarem Fall: http://lorenz.userweb.mwn.de/urteile/njw98_2818.htm .

Normalerweise wird man hier wohl aber nur noch über die Höhe der Ratenzahlungen mit dem Gegner verhandeln können.

MfG
D. Saeger
- RA -


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Bewertung des Fragestellers 08.04.2018 | 17:42

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FRAGESTELLER 08.04.2018 5/5,0
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