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Urteil Beschluss


| 09.04.2005 00:02 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht



Guten Abend.
Meine frage mein Mann ist Ausländer und wurde vom Gericht (revisionsverfahren)Zu 3 Jahre 9.Monate Verurteielt das Urteil selbst wurde vom Gericht erzwungen mit endweder sofortiger Haft bei nicht zugabe der schuld oder Freigang bei Zusage der Schuld.
Mein Mann sagte zu weil er nicht in Haft gehen wollte nun meine frage.da mein Mann 3,9 Jahre bekommen hat und er Verheiratet ist
und ein Kind hat kann mann einen Gnadengesuch noch machen und wie müsste dieser aussehen.Meinem Mann drohen nicht nur die 3,9 Jahre sondern auch die Abschiebung wir sind mehr als 13.Jahre Verheiratet und man zerstört dabei auch die Endwicklung unseres Kindes und unser Familienglück eine Ganze Familie wird dadurch auseinander gerissen.Bitte können Sie mir helfen hier noch etwas gegen dieses Urteil machen zukönnen.Ich hoffe sehr Sie können mir Ratschläge geben und wie man diesen Gnadengesuch schreiben muss und wo dieser dann hingesendet werden müsste und ob es noch andere möglichkeiten geben tut.

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Sehr geehrte Fragestellerin,

ein Gnadengesuch können Sie grundsätzlich an die Senatsverwaltung für Justiz, Abteilung III, Referat III b, Salzburger Straße 21-25, 10825 Berlin, richten.

Sollte Ihrem Mann bereits eine Ladung zum Strafantritt vorliegen, hat es sich allerdings in unserer Praxis als günstig erwiesen, das Gnadengesuch an die Staatsanwaltschaft Berlin, Turmstraße 91, 10559 Berlin-Moabit (Fax: 030-9014-3310) zu richten. Denn das Gnadengesuch führt gemäß § 5 der Berliner Gnadenordnung zu einer Hemmung der Vollstreckung bis darüber entschieden worden ist. Die Staatsanwaltschaft als "Vollstreckungsbehörde" schiebt dann die Vollstreckung auf und leitet das Gnadengesuch an die Senatsverwaltung für Justiz weiter.

Das Gnadengesuch sollte begründet werden. Es müssen alle Punkte angesprochen werden, die aus Sicht Ihres Mannes im Rahmen des Strafverfahrens nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Insbesondere sollte er darstellen, weshalb sich die Vollstreckung der verhängten Strafe nicht nur für ihn, sondern auch für seine Familie im Vergleich zu den Fällen anderer zu einer Freiheitsstrafe Verurteilter besonders schwerwiegend auswirken wird.

Es sollte auch die Entwicklung Ihres Mannes geschildert werden, die letztendlich zur Begehung dieser und etwaiger früherer Straftaten geführt hat. Erwähnen sollte er unbedingt auch die Gründe die aus seiner Sicht für die Annahme sprechen könnten, dass er in Zukunft keine Straftaten mehr begehen wird.

Eines muss Ihrem Mann allerdings klar sein: Das Gnadenverfahren ist nicht dazu da, das rechtskräftig abgeschlossene Strafgerichtsverfahren noch einmal aufzurollen. Durch einen Gnadenerweis erlässt der Staat nur im Einzelfall eine rechtskräftige Strafe ganz oder teilweise, wandelt sie um oder setzt ihre Vollstreckung aus. Da nur ausnahmsweise Begnadigungen ausgesprochen werden, ist auch die Erfolgsquote von Gnadengesuchen äußerst gering. Gleichwohl ist es die letzte und wohl einzige Möglichkeit, die Strafvollstreckung trotz rechtskräftiger Verurteilung eventuell doch noch zu verhindern. Ich wünsche Ihrem Mann viel Erfolg dabei und verbleibe

mit freundlichen Grüßen

I. Kruppa
Rechtsanwalt

Nachfrage vom Fragesteller 04.05.2005 | 22:12

Erstmal Herzlichen Dank für Ihre mühe sich meiner frage angenommen zuhaben.
Eine frage hätte ich noch hätten Sie Intresse mir bei dem Gnadengesuch zuhelfen.
Wenn ja was würde mir dieses im geringen fall kosten.
Ist nur eine frage ich habe leider noch nie einen Gnaden gesuch geschrieben weiß daher nicht wie ich diesen Schreiben müsste damit dieser wennigsteens mit einem funken hoffnung enden könnte.???????
Sie haben bestimmt in ersterlinie mehr erfahrungen darin und momentan sind Sie der einziege Anwalt der mir auf einem Gnadengesuch eine hilfestellung gegeben haben.
Alle anderen Rechtsanwälte schalten dabei meißt auf Taube Ohren kommischerweise.
Auch die Rechtsanwältin die wir hatten ist wohl froh endlich diesen Fall für sich abgeschlossen zuhaben da wir nach und nach mitbekamen das diese eher gegen als für uns Arbeitetete nach dem wir gemerkt haben das wir nun nicht mehr guter dinge mit Ihr waren leider haben wir es viel zuspät gemerkt kann man leider nicht ändern.
Daher hoffe ich das wir uns vieleicht mal zusammen sätzen könnten und Sie mir vieleicht ohne Gesetz punkten zu einem guten Gesuch helfen könnten damit diese in etwa so aussehe das dieses vom Normal Bürger geschrieben wurde eben von der Verzweifellten Ehefrau die ich ja eigendilich bin und meines Kindes wegen.
Hoffe auf gute mögliche Nachricht von Ihnen.
Schönen Abend sagt
MFG
Frau Siepelt

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 04.05.2005 | 22:41

Vielen Dank für Ihre Nachfrage. Gern können wir die Angelegenheit in der kommenden Woche in unserer Kanzlei besprechen. Bitte rufen Sie am kommenden Montag in unserer Kanzlei zum Zwecke der Vereinbarung eines Termins an (Tel.: 030-67893405). Dann können wir auch die Kostenfrage besprechen.

Ich möchte allerdings schon jetzt darauf hinweisen, dass die Erfolgsaussichten für ein Gnadengesuch äußerst gering sein werden. Sie sollten sich deshalb nicht allzu große Hoffnungen machen. Das mag auch ein Grund für die Zurückhaltung der (bisherigen) Rechtsanwältin Ihres Mannes gewesen sein.

Ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

Mit freundlichen Grüßen


I. Kruppa
Rechtsanwalt

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