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ungewollte Anzeige durch Dritte Person

| 21.06.2016 14:20 |
Preis: ***,00 € |

Strafrecht


Beantwortet von


15:41

Zusammenfassung: Strafantrag durch Dritte; Verlauf eines Strafverfahrens

Anzeige ohne Zustimmung.

Ich frage im Auftrag meiner Großmutter. Sie ist körperlich und geistig noch absolut selbstständig und hat in den letzten Jahren Geld verschenkt (bar, per Überweisung etc) oder verborgt aus freien Stücken.
Nun hat sich ihr Sohn die Bankvorgänge angeschaut und meinte Sie wäre betrogen wurden und sie solle eine Anzeige machen.

Das will meine Großmutter natürlich nicht. Nun meint mein Onkel entweder Sie mache Anzeige gegen Betrug (der nicht vorliegt) oder er macht dies einfach in Ihren Namen.

Darf er das gegen Ihren Willen? Erhält er Konsequenzen, da dies ja nicht der Wahrheit entspricht? Oma hat nun Sorge das Personen belangt werden, den das Geld erst geschenkt wurde und nun dafür unrechtmäßig eine Strafverfolgung bekommen.

Wie ist der Ablauf wenn eine Anzeige wegen Betruges durch eine dritte Person gestellt wird- hat Oma Möglichkeit dies zurückzunehmen bevor es zur Ermittlung kommt?
21.06.2016 | 15:13

Antwort

von


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Sehr geehrter Fragesteller,

Ihre Anfrage möchte ich Ihnen auf Grundlage der angegebenen Informationen verbindlich wie folgt beantworten:
Bei Kenntnis von einer Straftat kann auch ein Dritter diese zu Anzeige bringen. Er kann dies aber nur in eigenem Namen tun, wenn er keine besondere Vollmacht hat (Rechtsanwalt, Betreuer).
Wenn er den Strafantrag wider besseren Wissens stellt, kann derjenige, gegen den die Ermittlungen aufgenommen werden, seinerseits Strafantrag gegen den Anzeigenerstattet stellen.
Personen, die das Geld erhalten haben, können nicht belangt werden. Dafür ist die Staatsanwaltschaft nicht da. Dies kann nur ein Rechteinhaber auf dem zivilrechtlichen Weg.

Einen Strafantrag kann nur derjenige zurücknehmen, der ihn gestellt hat. Die Polizei legt eine Akte an und fordert ggf. die Personen auf, Stellung dazu zu nehmen. Dann wird das Verfahren der Staatsanwaltschaft vorgelegt, die prüft, ob eine Straftat vorliegt.


Ich hoffe, Ihre Frage verständlich beantwortet zu haben und bedanke mich für das entgegengebrachte Vertrauen. Bei Unklarheiten können Sie die kostenlose Nachfragefunktion benutzen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Michael Wübbe


Rechtsanwalt Michael Wübbe

Nachfrage vom Fragesteller 21.06.2016 | 15:27

Also wenn ich das richtig verstehe kann er keine Anzeige für Person x machen sondern nur unter seinen Namen, dass er den Verdacht hat Person x wird betrogen. Und daraufhin wird Person x sowieso kontaktiert oder?

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 21.06.2016 | 15:41

Sehr geehrter Fragesteller,
Ja, jeder kann einen Strafantrag stellen, auch der Sohn der Oma. Die Polizei wird daraufhin jeden, der in dem Strafantrag benannt wird, zu einer Aussage auffordern. Ob die Angelegenheit dann verfolgt wird, entscheidet die Staatsanwaltschaft.


Beste Grüße,

RA M. Wübbe

Bewertung des Fragestellers 21.06.2016 | 15:43

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