Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.336
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

unbefristete Arbeitserlaubnis bzw. eine Niederlassungserlaubnis


06.01.2007 16:25 |
Preis: ***,00 € |

Ausländerrecht


Beantwortet von

Rechtsanwältin Sabine Reeder



Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bitte um eine Antwort/Unterstützung auf folgende Frage – „unbefristete Arbeitserlaubnis bzw. eine Niederlassungserlaubnis“.

Fakten:
1- Nicht EU-Bürger seit 23. April 2001 in BDR (Anreise in die BDR mit einem Visum zur Arbeitsaufnahme bei FhG in als wissenschaftlicher Mitarbeiter)
2- Anfang der Beschäftigung bei FhG als wissenschaftlicher Mitarbeiter am 01. Mai 2001
3- Änderung des Visums zu Aufenthaltsbewilligung ab 07. September 2001 (mehrmals verlängert)
4- Änderung der Aufenthaltsbewilligung zur Aufenthaltserlaubnis am 20. Oktober 2005 (gültig bis 21. Februar 2007)
5- Änderung der befristeter Beschäftigung bei FhG in „Beschäftigung uneingeschränkt erlaubt“ am 08. November 2005
6- Seit 01. Mai 2001 ununterbrochen (über 60 Monate) alle Pflichtbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung regelmäßigen gezahlt
7- Ab 01. Januar 2007 in Besitz eines unbefristeten Arbeitsvertrags
8- Am 15. Februar 2007 zur einer Vorsprache bei der Ausländerbehörde eingeladen

Fragestellung:
1- Wie sehen meine Chancen bzw. die rechtlichen Grundlagen um eine unbefristete Arbeitserlaubnis bzw. eine Niederlassungserlaubnis zu bekommen, sind die Voraussetzungen in meinem Fall gegeben?

Vielen Dank für Ihre Unterstützung.
Sehr geehrter Ratsuchender,

vielen Dank für Ihre Frage, die ich unter Berücksichtigung Ihrer Angaben wie folgt beantworten möchte:


Die Voraussetzungen für die Erteilung einer Niederlassungserlaubnis finden sich in § 9 AufenthG.

Voraussetzung für eine Niederlassungserlaubnis ist zunächst fünfjähriger Besitz einer Aufenthaltserlaubnis. Leider können Zeiten des Besitzes einer (damaligen) Aufenthaltsbewilligung nicht angerechnet werden. Begründung hierfür ist, dass diesbezüglich keine Verfestigung des Aufenthaltes geplant war. Die Zeiten des Besitzes einer Aufenthaltserlaubnis zu Studienzwecken können aus den gleichen Gründen nicht angerechnet werden gemäß § 16 II 2 AufenthG, der § 9 AufenthG ausdrücklich ausschließt.

Auch wenn es paradox ist: Sie werden wohl frühzeitiger eine Chance auf eine Einbürgerung haben, da diesbezüglich einige Bundesländer Zeiten des Besitzes einer Aufenthaltsbewilligung durchaus anrechnen.


Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiter helfen und verbleibe zunächst
mit freundlichen Grüßen


Sabine Reeder
Rechtsanwältin


Meine Antwort umfasst nur die Informationen, die mir zur Verfügung gestellt wurden. Für eine verbindliche Bewertung ist eine umfassende Sachverhaltsermittlung vonnöten, die im Rahmen einer Online-Beratung nicht möglich ist.

Nachfrage vom Fragesteller 06.01.2007 | 20:07

Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.

Mich würde noch folgendes interessieren:

Werden die Zeiten des Besitzes einer Aufenthaltsbewilligung nur für die Einbürgerung (Bedingung 8 Jahren?) angerechnet oder auch für die Niederlassungserlaubnis (Bedingung 5 Jahre) angerechnet? Welche Bundesländer rechnen dies an, gehöhrt Baden Württemberg dazu?

Herzlichen Dank!

Antwort auf die Nachfrage vom Anwalt 07.01.2007 | 14:39

Gerne beantworte ich Ihre Nachfrage. Für eine Niederlassungserlaubnis werden Zeiten des Besitzes einer Aufenthaltsbewilligung keinesfalls angerechnet. Bei einer Einbürgerung kommt es -wie schon erwähnt- auf die Einbürgerungsbehörde bzw. das Bundesland an. Für Berlin kann ich mitteilen, dass eine Anrechnung vorgenommen wird. In Baden- Württemberg sind die Landratsämter oder Stadtkreise zuständig. Sollten Sie erwägen, einen Einbürgerungsantrag zu stellen, so kann ich Ihnen nur empfehlen, sich vorab dort zu erkundigen.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5.0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 60143 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Sehr schnelle und hilfreiche Antworten. Kompetent und freundlich. So wünscht man es sich als Mandant. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Sehr hilfreiche Informationen. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank für die schnelle und ausführliche, sehr gute Antwort. ...
FRAGESTELLER