Hilfe & Kontakt
Schnell einen Anwalt fragen:
 Antworten,  Anwaltsbewertungen
480.463
Registrierte
Nutzer
Anwalt? Hier lang

1
 
Frage Stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage Stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

mehrere beschäftigungen minijob, oder Steuerkarte


| 16.02.2006 06:42 |
Preis: ***,00 € |

Arbeitsrecht


Beantwortet von


in unter 2 Stunden

Sehr geehrte Damen und Herren,

ich bin Selbständig.

Ich habe die Möglichkeit bei einigen Firmen weisungsgebunden zusätzlich zu arbeiten.

Wie werde ich dann geführt?

Es werden Arbeitsverträge erstellt,

was ist wenn ich bei den Firmen (derzeit geplant 3-5) über die 400,- mtl. Komme?

Muss ich dann jeweils Steuerkarten IV vorlegen?



Wann gilt die Niedriglohnregel?

Nur für einen oder für alle Betriebe?



Wenn Sie nicht alles beantworten können, dann gehen Sie bitte vom Grundsatz Ihrer Bearbeitungsstelle aus, definieren Sie mir bitte wie weit Sie zuständig sind.



Zu beachten: ich werde weiterhin die Selbständigkeit vollziehen, werde nur zu bestimmten regelm. Einsätzen immer wiederkehren meine Arbeit verrichten.

Ich werde sicherlich nicht die 15h/Woche je AG überschreiten., aber das mtl. Entgelt wird um 400.- oder dann mehr werden.


16.02.2006 | 07:30

Antwort

von


32 Bewertungen
Kaiserstr. 50
60329 Frankfurt
Tel: 069/682000
Web: www.ra-kranz.de
E-Mail:
Diesen Anwalt zum Festpreis auswählen Zum Festpreis auswählen
Sehr geehrter Fragesteller,

auf der Grundlage Ihrer Angaben möchte ich Ihre Frage wie folgt beantworten:

Der Tatbestand der Entgeltgeringfügigkeit ist erfüllt, wenn das Arbeitsentgelt aus der geringfügigen Beschäftigung regelmäßig im Monat 400 € nicht übersteigt; auf die 15-Stunden-Grenze wird verzichtet, dh die maximal 400 €-Beschäftigung ist seit 1. 4. 03 auch dann geringfügig, wenn die Arbeitszeit 15 Stunden oder mehr in der Woche beträgt.

Die Zusammenrechungsvorschrift des § 8 Abs 2 wurde modifiziert. Nach § 8 Abs 2 Satz 1 SGB IV sind bei der Anwendung des § 8 Abs 1 SGB IV mehrere geringfügige Beschäftigungen nach Nr 1 (Entgeltgeringfügigkeit) oder Nr 2 (Zeitgeringfügigkeit) „sowie geringfügige Beschäftigungen nach Nr 1 mit Ausname einer geringfügigen Beschäftigung nach Nummer 1 und nicht geringfügige Beschäftigungen zusammenzurechnen“ (Quelle: Personalhandbuch, Geringfügige Beschäftigung).

Wenn Sie jedoch weiterhin selbstständig sind, könnte überlegt werden, ob Sie die Einnahmen aus den geplanten 3-5 "Minijobs" nicht ebenfalls über ihre Selbstständigkeit abrechnen, wobei zu beachten sein wird, dass Sie nicht als Schein-Selbstständig gelten. Ob dies bei einer bestehenden Selbstständigkeit und 3-5 neuen Auftraggebern vorliegt, kann anhand Ihrer Angaben nicht ermittelt werden.

Die Tatsache allein, dass Sie weisungsgebunden sind bzw. sein werden, macht aus Ihnen noch keinen Scheinselbstständigen.

Sollten Sie die neuen Tätigkeit nicht über Ihre Selbstständigkeit abrechnen können, so müssen Sie über 1 Minijob hinaus den übrigen Arbeitgebern eine Lohnsteuerkarte vorlegen.

Ich hoffe, ich konnte Ihre Anfrage zu Ihrer Zufriedenheit beantworten.

Mit freundlichen Grüßen

Oliver Kranz
Rechtsanwalt


Rechtsanwalt Oliver Kranz
Fachanwalt für Arbeitsrecht, Fachanwalt für Strafrecht

Bewertung des Fragestellers |


Hat Ihnen der Anwalt weitergeholfen?

Wie verständlich war der Anwalt?

Wie ausführlich war die Arbeit?

Wie freundlich war der Anwalt?

Empfehlen Sie diesen Anwalt weiter?

"Danke!! gut und ausgiebig dargestellt. Das geld war es wert. "
Mehr Bewertungen von Rechtsanwalt Oliver Kranz »
BEWERTUNG VOM FRAGESTELLER
5/5.0

Danke!! gut und ausgiebig dargestellt. Das geld war es wert.


ANTWORT VON

32 Bewertungen

Kaiserstr. 50
60329 Frankfurt
Tel: 069/682000
Web: www.ra-kranz.de
E-Mail:
RECHTSGEBIETE
Fachanwalt Arbeitsrecht, Fachanwalt Strafrecht, Verkehrsrecht