Willkommen beim Original und Testsieger.
Online seit 2004, mit über 140.000 Fragen & Antworten. 
00.000
Bewertungen
0,0/5,0
Günstige Rechtsberatung für alle.
Anwalt? Mitmachen
1
 
Frage stellen
an unsere erfahrenen Anwälte.
Jetzt auch vertraulich
Frage stellen
einem erfahrenen Anwalt
Jetzt auch vertraulich
2
 
Preis festlegen
Sie bestimmen, wieviel Ihnen die Antwort wert ist.
Preis festlegen
Sie bestimmen die Höhe selbst
3
Antwort in 1 Stunde
Sie erhalten eine rechtssichere
Antwort vom Anwalt.
Antwort in 1 Stunde
Rechtssicher vom Anwalt
Jetzt eine Frage stellen

Zustellung, Verjährung

02.03.2012 18:46 |
Preis: ***,00 € |

Vertragsrecht


sehr geehrte damen und herren

im jahre 2007 war ich in einem klinikum, dort wurde ich auf anraten eines chefarztes aufgenommen, stationär, zur weiteren abklärung.
als privatpatient kam ich zum vereinbarten termin u. just am 1. tag, erklärt mir dieser chefarzt, er würde jetzt in den skiurlaub fliegen u. verschwand.
die rechnung erhielt ich durch ihn, ohne das dieser eine leistung erbrachte.
ich habe mich persönlich, schriftl. wie auch mündlich dagegen verwahrt.
keine antwort.
jetzt erfahre ich, dass es einen mahnbescheid aus den rechnungen juli 2007 gibt.
dieser mahnbescheid wurde unter c./o. an eine firmenadresse gesendet u. durch ein schicksal erhalte ich diese information.
wie muss ich mich verhalten obwohl ich weder dort wohnhaft noch gemeldet bin u.ohne das ich überhaupt davon erfahren habe.
gilt so eine zustellung c./o. überhaupt als zugestellt?
was ist zu tun? wie ist es zu tun ohne schaden zu nehmen?
danke!


mfg

-- Einsatz geändert am 02.03.2012 18:52:39

Sehr geehrte Ratsuchende,

in dem von Ihnen geschilderten Fall sprechen gegen eine Durchsetzung eines Zahlungsanspruches gegen Sie 3 Dinge:

1. Wenn keine Leistung erbracht wurde, besteht bereits kein Anspruch der Gegenseite.

2. Die Verjährungsfrist beträgt grundsätzlich 3 Jahre ab Ablauf des Jahres in dem der Anspruch entstanden ist. Demnach wäre ein etwaiger Zahlungsanspruch aus 2007 mit Ablauf des 31.12.2010 bereits verjährt.

3. Wenn der Mahnbescheid an eine falsche Anschrift gesendet wurde, an der Sie nicht wohnhaft waren, liegt keine wirksame Zustellung vor. Dass Sie zufällig von der Existenz eines Mahnbescheides Kenntnis erlangt haben, ändert daran nichts.

Nach meiner Ersteinschätzung wird die Gegenseite die Forderung nicht mehr durchsetzen können. Sie können also den Dingen beruhigt entgegensehen.
Ein Tätigwerden dürfte für Sie erst dann erforderlich sein, wenn Ihnen ein Vollstreckungsbescheid zugestellt wird. Gegen diesen müssten Sie sich aktiv zur Wehr setzen.

Ich weise darauf hin, dass eine abschließende Beurteilung der Rechtslage immer erst nach umfassender Sachverhaltsaufklärung möglich ist und die Beantwortung Ihrer Frage demnach lediglich eine erste Orientierung bieten kann.

Sollten Sie in dieser Sache weitere Hilfe benötigen, steht Ihnen meine Kanzlei jederzeit gerne zur Verfügung. Bitte nutzen Sie für Anfragen die untenstehende E-mail-Adresse.

FRAGESTELLER 30.12.1899 /5,0
Durchschnittliche Anwaltsbewertungen:
4,6 von 5 Sternen
(basierend auf 68779 Bewertungen)
Aktuelle Bewertungen
5,0/5,0
Vielen Dank, endlich habe ich Klarheit. ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Vielen Dank :-) ...
FRAGESTELLER
5,0/5,0
Der Anwalt hat die Frage schnell und korrekt beantwortet. ...
FRAGESTELLER